22. April 2010
Für den Beruf des Apothekers benötigt man ein Hochschulstudium. Es gibt diverse Weiterbildungsmöglichkeiten für Apotheker.
Das Studium der Pharmazie dauert vier Jahre. Nach der Theorie an der Universität schließt sich das Praktische Jahr an. Die Hälfte der Zeit muss der angehende Apotheker in einer Apotheke arbeiten, die anderen sechs Monate können ebenfalls in einer Apotheke oder auch z.B. in der Forschung abgeleistet werden. Anschließend erfolgt das Staatsexamen. Nach bestandender Prüfung kann der Apotheker seine Approbation erlangen und als Apotheker arbeiten.
Nach Abschluss des Studiums ergeben sich etliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Apotheker kann beispielsweise durch das Bearbeiten einer Diplomarbeit den Titel "Diplom-Pharmazeut" erlangen.
Der Apotheker kann nach erfolgreichem Staatsexamen auch einen Doktortitel erreichen. Nach drei bis fünf Jahren ist die Promotion abgeschlossen und der Apotheker kann sich "Dr. rer. nat." bzw. Dr. phil. nat (gilt für Frankfurt a. M.) nennen.
Auch berufliche Weiterbildungen sind möglich. Ein Apotheker kann während einer dreijährigen Weiterbildungszeit Fachapotheker in verschiedenen Bereichen wie z.B. Klinische Pharmazie oder Allgemeinpharmazie werden.
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