25. November 2010
Die Anschaffung eines Weinkühlers dürfte wohl für jeden Weinliebhaber interessant sein. Vorbei wären dann die Zeiten, in welchen der geliebte Wein entweder in einer Nische des Kühlschranks untergebracht oder gar ganz ohne Kühlung gelagert werden müsste. Vor dem Einsetzen dieses Gerätes sollte man sich aber über einige Tatsachen im Klaren sein, so dass sichergestellt wird, dass dieses Gerät auch richtig und optimal eingesetzt wird.
Zunächst einmal lohnt sich ein klassischer Weinkühler nur dann, wenn dieser auch mindestens halbvoll belegt wird. Natürlich kann man auch nur eine Flasche des eigenen Lieblingsweins in diesem lagern. Dann stellt sich allerdings die Frage der Energieeffizienz, also ob es sich wirklich lohnt, wegen einer Flasche Wein ein solch großes elektrisches Gerät dauerhaft in Betrieb zu halten. Es sollten demnach schlicht immer ansatzweise die Kapazitäten des Weinkühlers ausgelastet werden.
Darüber hinaus muss sich der Nutzer über die Temperaturen informieren, bei welchen ein Wein idealerweise gelagert werden sollte. Im Falle von vollen Rotweinen sind dies verallgemeinert Temperaturen um die 16-18°C, wohingegen bei vollen leichten Weißweinen Temperaturen um die 10°C angestrebt werden sollten. Bereits diese prinzipielle Angabe macht deutlich, dass sich ein Weinkühler nicht zum Lagern verschiedener Weinsorten eignet, da diese schlicht verschiedene Anforderungen an die Idealtemperatur stellen. Eine Ausnahme bilden dabei natürlich Weinkühler mit Einzelfächern, welche zudem separat in ihrer Temperatur konfigurierbar sind.
Darüber hinaus eignen sich Weinkühler natürlich zum Lagern oder Reifen von Weinen. Ein Wein muss sich mit zunehmender Reifungsdauer aber nicht zwangsweise hinsichtlich seiner Konsistenz und des Aromas verbessern. Bevor man demnach einen Wein jahrelang im Weinkühler in der Hoffnung lagert, diese würde edler und besser werden, sollte man sich zunächst über die Reifungseigenschaften der Sorte und des Jahrgangs informieren. So verhindert man nicht nur die gelegentliche Zerstörung eines ansonsten edlen Weines, sondern auch eine Überfüllung des eigenen Weinschrankes.
Letztlich sollte sich der Besitzer eines Weinkühlers noch im Klaren sein, dass Weine empfindlich auf schnelle und starke Temperaturschwankungen reagieren können. Sollte man deshalb den Weinkühler gerade auf Temperaturen um die 10°C eingestellt haben, so sollten in diesen keine Weine gegeben werden, welche zuvor relativ warm gelagert wurden. Stattdessen empfiehlt sich ein langsames Herunterkühlen des Weines, beispielsweise indem dieser zunächst in einen kalten Raum oder den Keller gestellt wird.
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31.01.11 | |
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