Funktion der Blindprobe

Drei Weinflaschen, daneben Glas mit Rotwein und Korken

Bei dieser Verkostung bleibt dem Teilnehmer das Flaschenetikett verborgen

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  • von Paradisi-Redaktion

Eine spezielle Variante der Weinprobe ist die Blindprobe. Dabei werden Weine gekostet, deren Herkunft der Prüfer nicht kennt.

Unter der so genannten Blindprobe oder Blindverkostung versteht man das Kosten von Weinen, deren Herkunft dem Prüfer unbekannt ist. Auf diese Weise lässt sich eine eventuelle vorherige Beeinflussung durch bestimmte Namen oder Jahrgänge vermeiden.

Das Etikett bleibt dem Teilnehmer verborgen, sodass er ausschließlich das Produkt im Weinglas beurteilt. Wird eine Blindprobe willkürlich zusammengestellt, fällt es selbst Weinexperten oft schwer, die verschiedenen Weine sowie ihre Jahrgänge zu identifizieren. Dies liegt an der großen Anzahl an unterschiedlichen Weinen sowie deren verschiedenen Entwicklungsstadien und Lagerbedingungen.

Essen während der Blindprobe

Im Rahmen einer Weinprobe oder Blindprobe spielt auch das Essen eine bedeutende Rolle. Nicht selten ist dabei der Zeitpunkt, an dem das Essen eingenommen werden soll, umstritten.

  • Während einige Teilnehmer das Essen schon vor der Verkostung benötigen, um ihre sensorischen Fähigkeiten während des Probierens möglichst lange zu erhalten,
  • wünschen andere dagegen das Essen erst nach der Probe, weil sie befürchten, dass die Speisen sich negativ auf ihre sensorische Aufnahmefähigkeit auswirken.

Manche Teilnehmer bevorzugen es, während der Weinprobe etwas Käse oder Wurst zu sich zu nehmen. Von anderen Weinliebhabern wird dies jedoch als geschmacksverfälschend strikt abgelehnt.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Still-life with three wine bottles and glass © Roman Sigaev - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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