20. Oktober 2010
Wein gilt als ein Genussmittel, dessen Verzehr sich zudem positiv auf die eigene Gesundheit auswirken soll. Doch stimmt dieser Volksglaube wirklich und birgt der Genuss von Wein nicht auch Gefahren?
Zunächst einmal ist der im Wein enthaltene Alkohol kritisch zu sehen, auch wenn dieser relativ geringen Volumenprozentanteile dieses Genussmittels ausmacht. So kann vor allem die regelmäßige Aufnahme größerer Weinmengen langfristig zu Abhängigkeitserscheinungen führen und das Risiko einer Krebs- und Nervenerkrankung erhöhen. Daneben steigt mit dem regelmäßigen Weinkonsum auch das Risiko einer Leberzirrhose.
Andere Studien, welche vor einigen Jahren veröffentlicht wurden, deuteten allerdings darauf hin, dass sich ein regelmäßiger Weinkonsum kleiner Mengen positiv auf das Herz- Kreislaufsystem auszuwirken scheine. Diese Annahme wurde bis heute zahlreichen kritischen Prüfungen unterzogen. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass es tatsächlich eine chemische Verbindung innerhalb dieses Getränks gibt, welche eine blutlaufbahnreinigende Wirkung innezuhaben scheint. Diese Substanz lässt sich aber ebenso in Traubensaft finden, weshalb es nicht zwangsweise zum Konsum dieses alkoholischen Getränks kommen muss. Insgesamt macht ein Weinverzehr demnach nur aus dem Grunde des Genusses, weniger aber aus gesundheitlichen Motiven Sinn.
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