24. Oktober 2006
Von Mechthild-L
Der Verzehr von Leitungswasser ist günstig und praktisch, allerdings fehlt Vielen die Kohlensäure. Ein Wassersprudler bringt die Blässchen ins Glas.
Ernährungswissenschaftler empfehlen, dass dem Körper über den Tag verteilt mindestens 1,5-2 Liter Flüssigkeit zugeführt werden sollten, diese sollten möglichst nicht oder nur wenig gesüßt sein. Auf das Durstgefühl sollte man sich nur bedingt verlassen, denn Trinken ist zum Teil auch erlerntes Verhalten. In Stresssituationen wird der Durst z.B. oft unterdrückt bzw. nicht zur Kenntnis genommen. Erwiesen ist zudem, dass Wassertrinker eindeutig das gesündere Trinkverhalten haben.
Obwohl unser Leitungswasser in nahezu allen Teilen Deutschlands eine ausgezeichnete Qualität hat (Auskunft über die jeweilige Trinkwasserqualität erteilen die zuständigen Wasserbehörden), gehören die Deutschen zu den Spitzenkonsumenten der Mineralwasserbranche. Der Verzehr von Leitungswasser ist nicht nur preiswerter, sondern auch praktikabler, denn das Organisieren und Schleppen von Kisten fällt weg. Da mit Erfindung der Wassersprudler kein Durstiger mehr auf den prickelnden Genuss verzichten muss, kann der Kohlensäuregehalt jedenfalls kein Argument für Mineral- und gegen Leitungswasser sein.
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