28. November 2008
Lange bevor Tee seinen Siegenszug als Genussmittel antrat, galt er als Heilmittel. Mit einer Unzahl von Studien haben Forscher in den vergangenen Jahren versucht, den Gesundheits-Geheimnissen des Getränks auf die Spur zu kommen.
Es gibt auch zahlreiche gut begründete Vermutungen, dass was dran ist – aber keine Sicherheit im wissenschaftlichen Sinne. Das sagen selbst Forscher, die etwa Hinweise für gefäßschützende Wirkungen gefunden haben. Auch die im Selbstversuch des Heidelberger Professors Werner Hunstein beobachtete Verbesserung seiner Amyloidose-Erkrankung, die sich durch Medikamente nicht beeinflussen ließ, ist nur eine Einzelbeobachtung.
Die Vielzahl der Untersuchungen dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass es kaum gesichertes Wissen gibt, mahnt Professor Dr. Ulrich Engelhardt vom Institut für Lebensmittelchemie, Braunschweig, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" vor überzogenen Erwartungen. Tee sei kein Arznei-, sondern eine Genussmittel.
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