19. Oktober 2010
Im Falle einer Erkrankung greifen viele Menschen hierzulande auf einen schwarzen Tee zurück, der die Beschwerden lindern soll. Aber auch sonst wird der schwarze Tee aufgrund seiner vermeintlich positiven Auswirkungen auf die Gesundheit gepriesen. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage, ob dieser Volksglaube auch wissenschaftlichen Studien standhalten konnte und falls ja, inwiefern sich diese Vorzüge für die Gesundheit äußern.
Zunächst einmal enthält der schwarze Tee Koffein. Dieses liegt zwar nur in Dosierungen vor, welche etwa einem Viertel von jenen im Kaffee entsprechen, wirken sich aber dennoch auf den Organismus aus. So fördern kleine bis mittlere Aufnahmemengen die Verdauung und Konzentrationsfähigkeit, wohingegen sich große Mengen schwarzen Tees aufgrund des Koffeins negativ äußern können.
Ein weiterer wichtiger Wirkstoff ist Theobromin, welches auch in vielen Arzneimitteln vorgefunden werden kann und den Stoffwechsel verbessert.
Letztlich sind noch die im schwarzen Tee enthaltenen Tannine erwähnenswert. Diese wirken primär entzündungshemmend und sollen auch für eine Besserung im Falle eines Durchfalls sorgen.
Schwarzem Tee wird zudem auch noch eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Zähne zugeschrieben.
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