19. Oktober 2010
Beim Schaumwein handelt es sich im Grunde lediglich um klassischen Weißwein, welcher mit Kohlenstoffdioxid angereichert wurde. Doch wie verhält es sich überhaupt hinsichtlich des Gesundheitswertes dieses Produkts und stellt die Anreicherung mit Kohlenstoffdioxid nicht eine Gefahr für den menschlichen Organismus dar?
Zunächst einmal kann gesagt werden, dass das Imprägnierverfahren oder weitere Methoden, dank welchen Kohlenstoffdioxid in den Wein gelangt, keine Gefahr für unseren Körper darstellen. Das Kohlenstoffdioxid kann beim Trinken lediglich mit in den Verdauungstrakt gelangen, was schlimmstenfalls ein Völlegefühl oder Aufstoßen verursachen kann.
Hinsichtlich der restlichen Inhaltsstoffe setzt sich Schaumwein natürlich auch aus jenen Substanzen zusammen, durch welche bereits der Weißwein gekennzeichnet ist. Diesen sind beispielsweise Ascorbinsäure zuzuordnen, welche einen hohen Vitamin C Anteil enthält. Die enthaltenen Gerbstoffe und Elektrolyte können zudem das Stoffwechselgleichgewicht in unserem Körper fördern.
Kritisch ist allerdings vor allem ein Aspekt des Schaumweins zu sehen. So muss ein solches Produkt in Deutschland mindestens einen Alkoholgehalt von 10 % aufweisen, da es sonst nicht als Schaumwein bezeichnet werden darf. Da es sich beim Alkohol um einen hochschädlichen Inhaltsstoff für unseren Körper handelt, muss ebenso der Konsum von Schaumwein kritisch gesehen werden. Insgesamt ist ein maßvoller Konsum demnach unbedenklich, wohingegen von großen Aufnahmemengen abzuraten ist.
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