16. Mai 2009
Von Viola Reinhardt
Ob Säfte oder Smoothies, wer hier gerne zugreift tut sich viel Gutes in Sachen Vitamine und Co. Die Anschaffung eines Entsafters und eines Standmixers kann gerade bei Vieltrinkern eine wertvolle Investition sein. Allerdings muss es nicht immer ein selbst gemachter Saft sein, denn bestimmte fertige Säfte enthalten auch ebenfalls einen hohen Nährwert und Frischefaktor.

Selbst gepresste bieten den Vorteil, dass sie keinerlei Zusätze enthalten. Auch hinsichtlich der persönlichen Mischung kann man sich frei austoben. So lässt sich aus dem Saft der Mango und der Orange, der Grapefruit und Traube oder auch Ananas und Banane ein leckerer Sattmacher im Glas herstellen, der den Körper nicht nur mit wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien und Spurenelementen versorgt, sondern auch als Zwischenmahlzeit fungieren kann.
Besonders raffinierte Mixsäfte kann man mit Roter Bete und Apfel, sowie Orange und Karotte machen. Sollte der selber gemachte Saft einmal etwas zu sauer sein, dann kann man auch mit etwas Akazienhonig, Ahornsirup, Apfel- oder Agavendicksaft süßen. Generell gilt allerdings, dass man nur reifes Obst und Gemüse zum Entsaften verwenden sollte. Da manche Früchte in der Verbindung mit Sauerstoff eine braune Färbung annehmen (z.B. Äpfel oder Bananen), sollte man etwas Zitronensaft beigeben, der diesen Effekt nicht entstehen lässt.
Kauft man dagegen die Säfte in Flaschen oder im Tetra-Pack, dann lohnt es sich tatsächlich auf die unterschiedlichen Bezeichnungen zu achten. 100% Fruchtsaft wird in der Regel aus Konzentrat hergestellt. Die Früchte werden dann im Ursprungsland ausgepresst, dann die Aromen und das Wasser entzogen und anschließend tiefgefroren, um es hier dann wieder aufzutauen und mit Wasser und Aromen zu vermischen. Direktsaft dagegen wird gepresst, pasteurisiert, tiefgekühlt und hier anschließend wieder aufgetaut.
25-50% ist der Fruchtgehalt im so genannten Fruchtnektar. Die Herstellung erfolgt mit Wasser und bis zu 20% Zucker. Möglich sind hier Säfte aus sauren Früchten, wie etwa Johannisbeere oder Sauerkirschen, sowie Fruchtsorten mit viel Fruchtfleisch (Bananen oder auch Mango).
Den niedrigsten Fruchtsaftgehalt haben Fruchtsaftgetränke. Je nach Sorte findet sich ein Fruchtanteil von 6-30%, zudem viel Wasser, Süßungsmittel und noch mehr Zucker. Zusätzlich können auch Aromen, Konservierungsstoffe, sowie Farbstoffe darin versteckt sein. Zwar sind gerade diese Säfte bei Kindern sehr beliebt, aber dank des hohen Zuckergehaltes sollte man den Konsum lieber einschränken.
Als unverdünnt oder auch aus Konzentrat hergestellt findet sich dagegen der Gemüsesaft. Ergänzend werden oft Gewürze und Salz bei gesetzt. Der Anteil des Gemüses liegt bei rund 40%. Beliebt ist zum Beispiel Karottensaft, der sehr gut mit Orange schmeckt oder auch Tomatensaft mit Salz, Pfeffer und Tabasco.
Verwendet man den reinen Fruchtsaft, dann empfiehlt es sich dank der Kalorienanzahl diesen mit Mineralwasser zu vermischen. Gerade im Sommer ist solch ein Mix sehr erfrischend und kann sogar zu Eis gefroren werden. Auch in Eiswürfelform bietet sich ein Saftmix an, der dann zum Beispiel Cocktails ebenso toll aufpeppen kann als auch Soßen.
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