Wissenswertes zu Säften - Geschichte, Herstellung, Sorten und Gesundheitswert

Im Falle von Säften handelt es sich beinahe schon um ein Grundnahrungsmittel unserer Gesellschaft. So werden diese von vielen Menschen auf der gesamten Welt tagtäglich konsumiert und stellen ein Getränk dar, welches in vielerlei Variationen hergestellt werden kann.

Zahlreiche Säfte können auch miteinander gemischt und z.B. in Cocktails verwendet werden

Geschichte

Der genaue Anfang der Saftherstellung und des Konsums dieses Getränks ist natürlich nicht mehr bekannt. Forscher gehen heutzutage davon aus, dass bereits direkte Vorfahren des heutigen Menschen Früchte zerdrückten und das Fruchtwasser mit Wasser vermengten. Säfte im weiteren Sinne dürfte es demnach bereits vor über 10.000 Jahren gegeben haben.

Die Verbreitung von Säften

Nichtsdestotrotz entwickelte sich deren Nutzung natürlich weiter. So stellten diese beispielsweise bereits in der Antike ein Getränk dar, welches von Händlern im großen Stil produziert und angeboten wurde. Daneben stellten Säfte auch eine Grundzutat für zahlreiche weitere Produkte dar, welchen beispielsweise der Wein zuzuordnen ist. Im Mittelalter übernahmen die Saftherstellung vor allem bäuerliche Betriebe und Klöster.

Saft war dabei ein Produkt, welches auch innerhalb der Städte Europas auf jedem Wochenmarkt erworben werden konnte. Auf dem Weg zur Neuzeit boten sich den Herstellern dann eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.

So kann beispielsweise der Geschmack eines natürlichen Saftes mit zahlreichen Aroma- und Geschmacksstoffen nachgeahmt werden. Diese Entwicklung führte auch zu einer Gegenbewegung, welche in Deutschland hinter dem Biosiegel vereint ist.

So versuchen heutige Hersteller auch weiterhin natürliche Säfte anzubieten und zu etablieren, welche nicht mit Hilfe heutiger Möglichkeiten aus deren Sicht verunreinigt wurden. Heute sind Säfte ein Konsumgut, dessen Bedeutung für den gesamten Markt aufgrund der enormen Größe wohl nur schwer bemessen werden kann.

Herstellung und Verarbeitung

Einfache Säfte wurden schon vor tausenden Jahren hergestellt. Doch was macht die Saftherstellung aus und durch welche Schritte ist diese im Allgemeinen gekennzeichnet?

Zunächst einmal muss betont werden, dass es sich beim Begriff "Säfte" um einen wahrlich weiten Sammelbegriff handelt. In diesem Zusammenhang können demnach nur jene grundlegende Techniken genannt und dargestellt werden, welche als Grundcharakteristika dieser Herstellung angesehen werden können.

Ernte und Fruchtsaftgewinnung

  • Prinzipiell kommt es bei einer Saftgewinnung zunächst zum Sammeln der entsprechenden Früchte oder Gemüsesorten, welche zum Saft verarbeitet werden sollen.
  • Daraufhin werden manche dieser noch geschält, entkernt oder gewaschen.
  • Nun kann der Fruchtsaft gewonnen werden.

Dies kann entweder durch ein systematisches Zerhäckseln der entsprechenden Frucht geschehen. Daneben können diese auch in spezielle Pressen oder Entsafter gegeben werden, welche einen dermaßen großen Druck auf das Obst oder Gemüse aufbaut, dass es zum Austritt des Fruchtsaftes kommt. Letzterer wird daraufhin natürlich aufgefangen.

Verfeinerung

Im nächsten Produktionsschritt kann dieser Fruchtsaft noch mit anderen Flüssigkeiten vermengt oder mit Zutaten verfeinert werden. Als Beispiele hierfür kann das Fruchtkonzentrat beispielsweise

  • mit Wasser verdünnt und
  • mit Zucker versetzt

werden. Bei heutigen Industrieprodukten kommt es zudem häufig zu

Hierdurch soll das Endprodukt genau den Vorstellungen des Herstellers entsprechen, sodass es zu optimalen Eigenschaften des Produkts und einem Gefallen seitens des Kunden kommt.

Abfüllung

Letztlich werden Säfte noch in Flaschen abgefüllt, wobei Tetra Packs heutzutage eine häufig vorzufindende Alternative sind.

Sorten

Wie bereits angeklungen handelt es sich im Falle des Begriffes "Säfte" um einen Sammelbegriff, welcher entsprechend viele Einzelsorten unter dieser Bezeichnung vereint. Doch was sind die Hauptsorten von Säften, welche heutzutage in den Regalen von Getränkemärkten vorgefunden werden können?

Primär können Säfte in

unterteilt werden. So handelt es sich dabei um Produkte, welche schlicht aus dem jeweiligen Gewächs gewonnen werden.

Unterschiede bei Fruchtsäften

Diese Hauptunterscheidung kann daraufhin natürlich noch weiter differenziert werden. So können bei Fruchtsäften weiterhin noch zwischen

unterschieden werden. Während der richtige Fruchtsaft einen Fruchtsaftgehalt von 100 Prozent aufweist, sinkt dieser Wert bei den anderen beiden Gattungen drastisch. So vermengen die Händler den Fruchtsaft mit anderen Flüssigkeiten und Zusatzstoffen, sodass die Bezeichnung Fruchtsaft nicht mehr gerechtfertigt wäre.

Unterschiede bei Gemüsesäften

Gemüsesäfte lassen sich wiederum durch die Gemüseart unterscheiden, welche für deren Produktion herangezogen wurde. So kann beispielsweise

  • Wurzelgemüsesaft oder
  • Fruchtgemüsesaft

eine Unterscheidung ermöglichen.

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Säfte gelten heutzutage als eine gesunde Möglichkeit, den eigenen Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf zu decken. Doch stimmt diese Annahme überhaupt und falls ja, worin machen sich die positiven Auswirkungen des Konsums von Säften auf die die Gesundheit überhaupt bemerkbar?

Positive Aspekte

Zunächst einmal kann gesagt werden, dass Säfte in der Regel

  • wenig Kalorien und Zucker enthalten.

So werden nicht nur die Zähne geschont, sondern es sinkt auch das Risiko eines Übergewichts.

Des Weiteren

  • enthalten Säfte zumeist fast all jene Vitamine und Nährstoffe, welche sich zuvor auch in der betreffenden Frucht befanden.

So nimmt der Konsument während des Trinkens diese zahlreichen Inhaltsstoffe auf, welche für das Bestehen eines gesunden Organismus essentiell sind.

Negative Aspekte

Letztlich wird die eigentlich positive Beurteilung lediglich durch die Tatsache getrübt, dass es sich bei vielen heutigen Produkten nicht mehr um reine Säfte handelt. So gleichen viele Säfte im Supermarkt hinsichtlich der inhaltlichen Zusammensetzung eher eine Erfrischungslimonade als einem Saft, weshalb derartige Produkte auch entsprechend kritisch zu sehen sind.

Fitmacher im Glas - Lieber Säfte kaufen oder selber machen?

Ob Säfte oder Smoothies, wer hier gerne zugreift, tut sich viel Gutes in Sachen Vitamine und Co. Die Anschaffung eines Entsafters und eines Standmixers kann gerade bei Vieltrinkern eine wertvolle Investition sein. Allerdings muss es nicht immer ein selbst gemachter Saft sein, denn bestimmte fertige Säfte enthalten auch ebenfalls einen hohen Nährwert und Frischefaktor.

Selbst gepresste Säfte

Selbst gepresste bieten den Vorteil, dass sie keinerlei Zusätze enthalten. Auch hinsichtlich der persönlichen Mischung kann man sich frei austoben. So lässt sich aus dem Saft

ein leckerer Sattmacher im Glas herstellen, der den Körper nicht nur mit wichtigen Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien und Spurenelementen versorgt, sondern auch als Zwischenmahlzeit fungieren kann.

Besonders raffinierte Mixsäfte kann man mit

machen. Sollte der selber gemachte Saft einmal etwas zu sauer sein, dann kann man auch mit etwas

  • Akazienhonig
  • Ahornsirup
  • Apfel- oder
  • Agavendicksaft

süßen. Generell gilt allerdings, dass man nur reifes Obst und Gemüse zum Entsaften verwenden sollte. Da manche Früchte in der Verbindung mit Sauerstoff eine braune Färbung annehmen (z.B. Äpfel oder Bananen), sollte man etwas Zitronensaft beigeben, der diesen Effekt nicht entstehen lässt.

Fertige Säfte

Kauft man dagegen die Säfte in Flaschen oder im Tetra-Pack, dann lohnt es sich tatsächlich, auf die unterschiedlichen Bezeichnungen zu achten.

  • 100% Fruchtsaft wird in der Regel aus Konzentrat hergestellt.

Die Früchte werden dann im Ursprungsland ausgepresst, dann die Aromen und das Wasser entzogen und anschließend tiefgefroren, um es hier dann wieder aufzutauen und mit Wasser und Aromen zu vermischen.

  • Direktsaft dagegen wird gepresst, pasteurisiert, tiefgekühlt und hier anschließend wieder aufgetaut.
  • 25-50% ist der Fruchtgehalt im so genannten Fruchtnektar.

Die Herstellung erfolgt mit Wasser und bis zu 20% Zucker. Möglich sind hier Säfte aus sauren Früchten, wie etwa Johannisbeere oder Sauerkirschen, sowie Fruchtsorten mit viel Fruchtfleisch (Bananen oder auch Mango).

  • Den niedrigsten Fruchtsaftgehalt haben Fruchtsaftgetränke.

Je nach Sorte findet sich ein Fruchtanteil von 6-30%, zudem viel Wasser, Süßungsmittel und noch mehr Zucker. Zusätzlich können auch Aromen, Konservierungsstoffe, sowie Farbstoffe darin versteckt sein. Zwar sind gerade diese Säfte bei Kindern sehr beliebt, aber dank des hohen Zuckergehaltes sollte man den Konsum lieber einschränken.

  • Als unverdünnt oder auch aus Konzentrat hergestellt findet sich dagegen der Gemüsesaft.

Ergänzend werden oft Gewürze und Salz beigesetzt. Der Anteil des Gemüses liegt bei rund 40%. Beliebt ist zum Beispiel Karottensaft, der sehr gut mit Orange schmeckt oder auch Tomatensaft mit Salz, Pfeffer und Tabasco.

Verwendet man den reinen Fruchtsaft, dann empfiehlt es sich dank der Kalorienanzahl, diesen mit Mineralwasser zu vermischen. Gerade im Sommer ist solch ein Mix sehr erfrischend und kann sogar zu Eis gefroren werden. Auch in Eiswürfelform bietet sich ein Saftmix an, der dann zum Beispiel Cocktails ebenso toll aufpeppen kann als auch Soßen.

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  • Fitmacher © Carmen Steiner - www.fotolia.de

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