19. Oktober 2010
Roseweine sind vor allem für ihre fast durchsichtige Farbgebung bekannt, welche nur leicht rötlich schimmert. Doch seit wann gibt es diese Weinart überhaupt, welche fast weltweit exportiert und konsumiert wird?
Beim Rosewein handelt es sich um eine Weinsorte, von welcher heutzutage nur bekannt ist, dass diese definitiv aus Frankreich stammt. Der genaue Zeitpunkt der Erfindung kann hingegen nicht datiert werden. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Rosewein bereits zur Zeit des Mittelalters vor allem durch Klöster produziert und vertrieben wurde.
In den folgenden Jahrhunderten wurde der Rosewein dann auch über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt, was nicht zuletzt auch auf die Handelstätigkeiten zurückzuführen sein dürfte, welche sich zu dieser Zeit intensivierten. So gelangte nicht nur das Produkt Rosewein, sondern auch das Wissen über dessen Herstellungsverfahren nach Deutschland und die restlichen Teile Europas. Im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts begannen deshalb auch Winzer außerhalb von Frankreich mit der Produktion dieser Weinsorte.
Heutzutage ist der Rosewein ein Produkt, welches in vielen Teilen der Welt angebaut wird und konsumiert wird. Erst vor kurzem stand dieser im Jahre 2009 auch in der Öffentlichkeit zur Debatte. So ging es um einen Gesetzesvorschlag seitens der EU, welcher eine starke Vereinfachung des Herstellungsprozesses des Roseweins legitimiert hätte. Die Winzerverbände sahen wiederum den Ruf und die Qualität ihres Produkts gefährdet, so dass dieser Vorschlag aufgrund heftigem Widerstandes zurückgezogen wurde.
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