21. März 2006
Säuglingsnahrung soll nicht mit uranhaltigem Mineralwasser zubereitet werden, so lautet eine Warnung des Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin.
Von den 44 Prozent der 1.500 getesteten Mineralwassern sind unschädlich, aber der Urangehalt ist auf den Verpackungen nicht angegeben. Auch gibt der Hinweis "Geeignet für Zubereitung von Säuglingsnahrung" keinen Hinweis auf uranfreies Produkt, aber Uran kann nierenschädigend sein.
Für dieses Schwermetall gibt es in Deutschland noch keine Grenzwerte. Von den untersuchten Mineralwassern sind 97 Prozent für den Erwachsenen unbedenklich. Im Wasser befindet sich deshalb Uran, weil beim Durchqueren von den verschiedenen Steinschichten sich das Wasser mit Uranverbindungen anreichern kann.
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Del Montego testet in seinem Buch die Mineralwasser vor allem im Hinblick auf ihre Kombinierbarkeit mit Wein.