13. Oktober 2010
Wasser ist ein Grundstoff, ohne welches das Leben auf der Erde nicht vorstellbar wäre. Menschen innerhalb unserer heutigen Gesellschaft trinken dieses heutzutage oftmals in Form von Mineralwasser. Doch wie kam es überhaupt zur Etablierung dieses Getränks, wo Wasser doch auch schlicht aus dem Wasserhahn getrunken werden könnte, wie es bei vielen Kulturen üblich ist?
Das Mineralwasser kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als manch einer vermuten mag. So entdeckten bereits die alten Römer natürliche Mineralwasserquellen der Germanen und begannen sofort damit, sich für dieses natürliche Wasser zu interessieren. In den folgenden Jahrhunderten wurde Mineralwasser ein typisches Handelsgut, welches hinsichtlich des Wertes teilweise sogar mit Wein mithalten konnte.
Im Mittelalter setzte sich der Mineralwasserkonsum fort. Aufgrund des hohen Aufwands bzw. der hohen Kosten, welche ein Mineralwassertransport auslöste, konnten sich dieses Getränk aber nur gehobene Schichten des Bürgertums und des Adels leisten. Im Laufe der Industrialisierung und Technologisierung der Neuzeit sanken schließlich die Transportkosten und es erschlossen sich neue Möglichkeiten, das Mineralwasser aus Quellen schnell und kostengünstig abzufüllen. Dies führte zur heutigen Verbreitung und Bedeutung von Mineralwasser innerhalb unserer Gesellschaft. So handelt es sich damit um ein Getränk, von dem der Deutsche im Durchschnitt über 150 l jährlich trinkt.
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31.01.12 | |
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