12. Oktober 2010
Bereits der Name des Kombucha Tees geht auf eine Legende zurück, welche dessen gesundheitlich positive Wirkung thematisiert. Doch kann der Kombucha Tee heutigen wissenschaftlichen Studien standhalten oder handelt es sich nicht vielmehr um ein Getränk, dessen gesundheitlicher Wert auf eine geschichtlich verträumte Legende zurückzuführen ist?
Die deutsche Verbraucherzentrale hat sich vor einigen Jahren diesem Getränk gewidmet. Dabei wurde festgestellt, dass keine messbaren Heilwirkungen dieser Teesorte bekannt sind. Im Zuge des Gärungsprozesses kommt es allerdings zur Bildung einer Bakterienkultur, welcher eine antibiotische Wirkung zuzuschreiben ist. Letzteres ist aber auch nur bei selbstgemachten Kombucha Tees zu verzeichnen. So wird diese Teevariante im Handel um der Haltbarkeit willen pasteurisiert. Bei diese Prozess kommt es auch zu einer Abtötung jener Bakterien, welchen die probiotische Wirkungsweise zugeschrieben wird.
Bedenklich hinsichtlich des Verzehrs dieses Getränks ist einerseits der schwer regulierbare Alkoholgehalt. So können selbstproduzierte Kombucha Tees einen Alkoholgehalt von bis zu 3% aufweisen. Daneben begünstigt die Produktionsweise aber auch immer die Entstehung schädlicher Bakterienkulturen, welche im Falle des Konsums in den Organismus aufgenommen würden.
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