28. September 2011
Eine Studie aus den USA will belegen, dass Kaffee nicht nur wach macht, sondern Frauen auch vor depressiven Verstimmungen bewahrt. Wissenschaftler untersuchten dabei in einem Zeitraum von 10 Jahren den Zusammenhang zwischen Koffeinkonsum und der Auftrittswahrscheinlichkeit von Depressionen.
Das Ergebnis lautet: Ab der vierten Tasse Kaffee pro Tag sank das Risiko an einer Depression zu erkranken um 20 Prozent. Frauen, die zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag tranken, litten im Vergleich zu Frauen, die höchstens eine Tasse pro Woche zu sich nahmen, immerhin noch 15 % weniger an depressiven Syndromen.
Da entkoffeinierter Kaffee keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte, gehen die Studien nun weiter, ob der so weit verbreitete Wachmacher Koffein wirklich einen positiven Einfluss auf die Stimmung hat. Wenn dem so wäre, dann könnte dieses aus Bohnen gewonnene aromatische Extrakt zukünftig nicht nur als Muntermacher dienen, sondern auch für die Vorbeugung und die Behandlung bei Depressionen eine wichtige Rolle spielen.
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