Mokka (Türkischer Kaffee) - Merkmale und Zubereitung

Weltweit gibt es viele verschiedene Kaffeespezialitäten. Hierzulande kennt man unter anderem den Mokka. Beim Mokka handelt es sich um eine Zubereitungsart von Kaffee. Man nennt ihn auch Türkischen Kaffee oder Griechischen Mokka. Man kann hierbei von der ursprünglichsten Form der Kaffeezubereitung sprechen. Typisches Merkmal ist der Kaffeesatz, der beim Einschenken in den Becher oder in die Tasse miteingeschenkt wird. Lesen Sie über die Merkmale des Mokkas und holen Sie sich Tipps zur Zubereitung.

Wissenswertes zum Türkischen Kaffee

Was ist ein Mokka und wie wird er zubereitet?

Kaffee gilt seit vielen Jahrhunderten als Genussmittel des Menschen. Erstmalig gebrüht wurde in der heute im Jemen liegenden Stadt al-Mucha.

Aus der Herkunftsbezeichnung leitete sich auch der mittlerweile bekannte Name des Getränks ab: Mokka. Man bezeichnet ihn auch als Griechischen Mokka oder Türkischen Kaffee.

Die Merkmale dieses Kaffees liegen vornehmlich in den kleinen, zu Staub zermahlenen Bohnen. So wird zunächst Wasser in einem langstieligen Gefäß erwärmt und kurz vor dem Siedepunkt der Kaffee hinzugegeben. Bildet das Gemisch erste Blasen, kann es in Tassen abgefüllt und heiß genossen werden.

Je nach Zubereitungsform kommt es darüber hinaus zur Beigabe von bestimmten Gewürzen. So hat sich in der türkischen Tradition die Süßung mit Zucker etabliert, wogegen in den arabischen Länderneine kräftige Note von Kardamom in dem Mokka ertastet werden kann.

Heutige Trinkweisendes Mokka

Allerdings haben diese bereits seit Jahrhunderten bekannten Rezepte wenig mit jenem Mokka gemein, der heutzutage in weiten Teilen Europas serviert wird.In Österreich, Deutschland oder Frankreich wird unter dem Namen zumeist ein sehr stark gebrühter Kaffee verstanden, der einige Ähnlichkeiten zum Espresso aufweist.

Ein typischer Mokka besitzt jedoch durch die Verwendung spezieller Bohnen einen sehr hohen Säureanteil, wobei sich unter der Zugabe von Kardamom, Zucker und anderen Gewürzen eine Geschmacksrichtung ergibt, die weit von einem lediglich kräftigen Kaffee entfernt ist.

Der eigentliche Mokka wird daher auch nicht nach den Mahlzeiten genossen, sondern schon in den Morgenstunden oder am Vormittag gereicht, um Kräfte für den langen Tag zu verleihen und die Müdigkeit aus dem Leib zu vertreiben. Zudem regen die Gewürze den Organismus, seine Funktionen und sein Wohlbefinden an.

Türkischer Mokka

Der türkische Mokka wird in einem speziellen Gefäß, das Ibrik heißt, zubereitet. In dieses langstielige Gefäß, das oft aus Kupfer gefertigt ist, gibt man

  • Kaffeepulver
  • Zucker
  • evtl. Gewürze und
  • Wasser

und bringt die Mischung zum Kochen. Original Mokkapulver kann man in Feinkostläden kaufen. Natürlich kann auch anderes Kaffeepulver verwendet werden, jedoch schwören Kaffeekenner auf den gewissen Unterschied.

Mokka in Deutschland

Wer bei uns einen Mokka bestellt, erhält jedoch auch oft eine Mischung aus

Wer jedoch eine besonders hohe Menge Koffein zu sich nehmen möchte, sollte zum türkischen Mokka greifen - hier ist die Koffeinmenge am höchsten.

Wiener Mokka

Auch in der Wiener Kaffeehaus-Tradition ist der Mokka bekannt; dort bezeichnet man ihn auch als Schwarzer. Es handelt sich um einen schwarzen Kaffee ohne Milch und Zucker. Wurde er früher in einer Seihkanne gefiltert, bereitet man ihn heute in einer Espressomaschine zu.

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  • hintergrund - kaffee - tasse © Doreen Salcher - www.fotolia.de

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