12. Oktober 2010
Der Glühwein ist heutzutage ein fester Bestandteil eines jeden Weihnachtsmarktes. Doch wie kam es überhaupt zur Verbreitung dieses Weins, der erhitzt serviert wird?
Eine grundsätzliche Idee, nämlich das Würzen von Wein, hatten bereits die Menschen aus der Antike. So finden sich in Griechenland erste Belege für Rezepte, nach welchen Wein mit weiteren Zutaten vermengt wurde. Dabei wollten die damaligen Hersteller nicht nur den Geschmack des Weines verbessern, sondern auch dessen Haltbarkeit verlängern, sodass dieser leicht in verschiedene Teile des Landes exportiert und gelagert werden konnte. Den ersten direkten Vorgänger des Glühweins brauten wiederum die Römer. Dieser trägt den Namen Conditum Paradoxum, enthält Wein, Honig und eine Reihe von Gewürzen und wird noch heute nach dem Originalrezept angeboten.
Aber auch im Mittelalter war es weiterhin Brauch, Weine insbesondere während der Winterzeit gewürzt zu trinken. Im 20. Jahrhundert wurde der Glühwein schließlich ein fester Teil des Weihnachtsbrauchtums. So wird dieser heutzutage vor allem auf Weihnachtsmärkten angeboten und konsumiert. Daneben hält dieser auch jährlich Einzug in die Regale von Supermärkten während der Weihnachtszeit und ist dort ein saisonal häufig erworbenes Getränk.
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Endlich ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Aber zum Glück bleibt ja noch die ganze Adventszeit...