Glühwein

Heißer Wein, der besonders auf Weihnachtsmärkten sehr beliebt ist

Er darf auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen: der Glühwein. Bei Alt und Jung bekannt, erfreut sich das warme Wein-Getränk jedes Jahr auf's neue größter Beliebtheit. Besonders bei winterlichen Temperaturen während des Bummels auf dem Weihnachtsmarkt tut ein warmer Glühwein gut. Traditionellerweise wird er mit Rotwein und einer Würzmischung aus Zimt, Zitronenschalen, Sternanis und Gewürznelken angerührt. Doch Vorsicht, das warme Getränk hat es in sich und kann schnell zu Kopf steigen!

Zwei Gläser mit Glühwein auf Tisch, daneben Zimtstangen und Holzstern als Deko
Zwei Gläser Heißgetränk © Torsten Schon - www.fotolia.de

Der Glühwein ist eine alkoholische Spezialität, die besonders in den Wintermonaten getrunken wird. Als Heißgetränk wird er vor allem im Freien angeboten, zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten, beim Après Ski und sonstigen Veranstaltungen in Schnee und Kälte.

Zutaten

Wie der Name schon sagt, besteht das Getränk zu größten Teilen aus Wein. Hierzu wird meist ein kräftiger Rotwein verwendet. Eine solide Qualität des Weines ist ausreichend; da der Wein erhitzt und mit Gewürzen versehen wird, wird der Glühwein so gut wie nie aus richtig edlen Tropfen zubereitet.

In manchen Fällen wird dem Glühwein auch noch anteilig Orangen- oder Apfelsaft beigemischt, damit ein punschartiger Charakter entsteht und der Alkoholgehalt gesenkt wird. Im offiziellen Verkauf enthält der Glühwein jedoch keine beigemischten Säfte.

Verwendete Gewürze

Der Glühwein wird mit den typischen Winter- und Weihnachtsgewürzen angereichert. Vor allem

dürfen nicht fehlen, aber auch

können verwendet werden. Fertig abgemischte Päckchen mit speziellem Glühweingewürz sind inzwischen in der Winterzeit in vielen Supermärkten erhältlich.

Zubereitungshinweise

Bei der Zubereitung des Glühweins muss darauf geachtet werden, dass der Wein nicht zu stark erhitzt wird. Das Getränk wird zwar heiß serviert, darf aber nicht aufgekocht werden, da sich sonst der Alkohol verflüchtigt, was wiederum negative Auswirkungen auf den Geschmack hat. Die Gewürze werden bereits dem kalten Wein zugegeben und mit ihm gemeinsam erhitzt.

In Maßen genießen

Wer zum ersten mal Glühwein konsumiert, der sollte bei der Menge Vorsicht walten lassen. Häufig wird das heiße Getränk in der Kälte als wohltuend empfunden, da es den Magen wärmt. Der enthaltene Alkohol führt aber dazu, dass sich die Poren des Körpers öffnen, und man schneller an körpereigener Wärme verliert.

Wer sich also effektiv warm halten möchte, sollte mit dem Genuss des Glühweins vorsichtig sein. Auch entfaltet der Alkohol seine benebelnde Wirkung in der Kälte weniger schnell, bzw. weniger gut spürbar. Trinken Sie also langsam und nicht allzu viel.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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