Traubensaft - Gesundheitswert und Tipps zum Selbermachen

Traubensaft ist beliebt für die Zubereitung von Schorlen, kann aber auch zum Backen verwendet werden. Auch wenn er nicht zu den meist gekauften Säften zählet, so ist diese Saftsorte doch in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Besonders der Saft roter Trauben weist eine Menge wertvoller Inhaltsstoffe auf. Lesen Sie über die gesundheitlichen Vorzüge von Traubensaft und holen Sie sich Tipps zum Selbermachen.

Traubensaft ist sehr süß, da er viel Fruchtzucker beinhaltet

Traubensaft - Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Traubensaft gehört zu den ältesten bekannten Säften. Schon die Römer tranken den Saft aus den kleinen Früchten. Doch diese hatten noch das Problem, die Gärung zu verhindern.

Traubensaft steht an Rang 4 der beliebtesten Säfte der Deutschen. Es gibt sowohl Saft aus roten als auch aus weißen Trauben. Die Säfte unterscheiden sich dann natürlich auch farblich. Gesund sind sowohl heller als auch rötlicher Traubensaft, auch wenn dieser Saft viele Kalorien enthält.

Dies ist aber auch nicht verwunderlich, denn Trauben enthalten sehr viel Fruchtzucker, was auch Traubensaft sehr süß macht. Traubensaft aus weißen Trauben schmeckt dabei aber nicht so intensiv wie der Saft aus den roten Trauben.

In beiden Sorten Traubensaft sind aber viele gesunde

enthalten.

Am besten sollte man Traubensaft mit Wasser verdünnt trinken, so relativieren sich auch die Kalorien, die beim unverdünnten Saft deutlich höher als bei einer Cola liegen. Doch der im Traubensaft enthaltene Fruchtzucker geht schnell ins Blut und gibt uns Kraft, ganz im Gegensatz zum in der Cola enthaltenen Zucker.

Gesundheitliche Vorzüge von Traubensaft

Traubensaft wirkt nachweislich entzündungshemmend und antiallergisch, ein anderer dient der Zellerneuerung in unserem Körper. Der Saft hilft bei Eisenmangel und ist aufgrund des hohen Wassergehalts auch gut für den Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes.

Roter Traubensaft enthält besonders viele Flavonoide. Diese sind hilfreich bei Venenerkrankungen und Durchblutungsstörungen. Auch für Menschen mit Herzerkrankungen ist der Saft zu empfehlen: er

  • verbessert die Fließeigenschaften des Blutes
  • erweitert die Blutgefäße
  • senkt den Blutdruck und
  • verbessert die Blutfettwerte.

Der Saft roter Trauben kommt zudem bei

  • Erschöpfungszuständen
  • Schwindel und
  • Blutarmut

zur Anwendung.

Herstellung von Traubensaft

Traubensaft kann man in jedem gut sortierten Supermarkt kaufen oder ihn selbst zubereiten. Bei der industriellen Herstellung von Traubensaft werden Trauben unterschiedlicher Sorten gepresst.

Der Saft wird kurz erhitzt und dadurch haltbar gemacht. Viele Hersteller fügen dann noch künstliches Vitamin C hinzu, um eine Verfärbung des Saftes zu verhindern.

Traubensaft selber herstellen

Wer selbst zu Hause Traubensaft herstellen möchte, benötigt für zwei 1-Liter-Flaschen

  • 2 Kilogramm Weintrauben
  • 450 Milliliter Wasser und
  • 100 Gramm Zucker.

Außerdem braucht man

  • einen Kochtopf
  • ein Leinentuch
  • einen Pürierstab
  • zwei ausgekochte Glasflaschen.

Die Weintrauben werden gewaschen und von den Stielen entfernt. Man gibt sie zusammen mit dem Wasser in einen Kochtopf und lässt das Ganze 15 bis 20 Minuten kochen.

Anschließend püriert man die Mischung zu einer Masse und füllt den Saft durch ein Leinentuch in ein anderes Behältnis. Die Trauben sollten gut ausgepresst werden.

Der Saft wird erneut zum Kochen gebracht. Nun gibt man den Zucker hinzu und rührt alles gut um. Der noch warme Saft wird in die Glasflaschen gefüllt. Für die Verbesserung der Haltbarkeit kann noch etwas Zitronensaft hinzugegeben werden.

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