Höheres Pfand auf Einwegflaschen gefordert

Künftig 20 Cent mehr Pfand auf jede Einwegflasche?

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
27. Januar 2010

Viele Plastikflaschen sind Pfandflaschen, aber nicht alle auch Mehrwegflaschen. So werden bei den großen Discount-Läden, wie beispielsweise Lidl und Aldi, die Pfandflaschen, die man in die Automaten steckt, einfach geschreddert.

Wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH), aber auch mittelständische Brauereien und Getränkehersteller fordern, soll der Umwelt zuliebe dieses Vorgehen gestoppt werden und eine Zusatzgebühr von 20 Cent auf jede Einwegflasche erhoben werden.

Mittelständische Unternehmen in Gefahr

Besonders wird immer mehr Mineralwasser in Plastikflaschen als Einwegflasche verkauft und es gibt nur noch wenige Sorten, die in Glasflaschen verkauft werden. Durch den vermehrten Verkauf von Einwegflaschen werden aber viele mittelständische Unternehmen bedroht, so dass auch etwa 170.000 Arbeitsplätze in Gefahr sind.

Im Jahr 2003 hatte man das Pfand für Einwegflaschen eingeführt, so 25 Cent für normale und 50 Cent für die großen Flaschen ab 1,5 Liter. Einwegflaschen müssen klar gekennzeichnet werden. Anfang 2003 war ein Einweg-Pfand von 25 Cent und für Verpackungen ab 1,5 Litern von 50 Cent eingeführt worden.