3. November 2010
Der Espresso ist eine klassisch italienische Kaffeespezialität, welche sich auch hierzulande einer großen Beliebtheit erfreut. Dabei existieren heutzutage dank der technischen Möglichkeiten einige Varianten, wie dieses Heißgetränk zubereitet werden kann. Eine klassische Art ist die Herstellung mit Hilfe eines Espressokochers. Doch durch was sind dieses Gerät und der Herstellungsprozess überhaupt gekennzeichnet?
Den Espressokocher in seiner heutigen Form gibt es seit dem Jahre 1933, in welchem diese Maschine durch den Italiener Alfonso Bialetti erfunden wurde. Der Espressokocher zeichnet sich durch seine einfache Bauart und den relativ geringen Druckaufbau aus, durch welchen eine schnelle Zubereitung des Espressos möglich ist. Zudem besteht dieses Gerät aus dem Kannenunterteil, einem Trichter und einem Kessel, welcher aufgeklappt oder aufgeschraubt werden kann.
Zur Herstellung eines Espresso muss beim Espressokocher zunächst der Kessel entfernt und der Trichtersatz entnommen werden. Daraufhin wird Wasser in den Kessel gefüllt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Sicherheitsventil, welches in der Regel farblich gekennzeichnet ist, nicht mit dem Wasserfüllstand überschritten wird. Nun wird der Trichter über dem Wasser in den Kessel eingesetzt. In diesen wird nun das gewünschte Kaffeepulver gegeben. Dabei ist es wichtig, dass das Kaffeepulver den gesamten Raum des Trichters einnimmt, da sonst nur unzureichend Druck bei der späteren Herstellung aufgebaut werden kann. Alternativ kann zusätzlich davor ein spezielles Sieb eingebaut werden, welches auch die Herstellung der halben Menge erlaubt. Das Kaffeepulver auf dem Trichter wird nun glatt gestrichen, wonach der Kessel wieder aufgeschraubt wird. Nun kann der Espressokocher auf eine Herdplatte gestellt werden, welche auf niedriger Hitze erwärmt werden sollte. Sobald das Wasser kocht, beginnt sich der obere Teil des Espressokochers mit Espresso zu füllen. Das Ende des Kochvorgangs bzw. der Zeitpunkt, wann das Gerät von der Kochplatte genommen werden sollte, erkennt man mit Hilfe des Zischens, welches am Ende des Kochvorgangs auftritt.
Des Weiteren sollte der Espressokocher auch regelmäßig gereinigt werden, sodass beispielsweise Rückstände im Bereich des Trichters regelmäßig entfernt werden und sich keine Mikroorganismen bilden können. Daneben können einige Espressokocher auch mit einem separat erhältlichen Druckventil ausgestattet werden. Dank diesem steigt der potentielle Druck spürbar an, was sich hinsichtlich des Endprodukts Espresso in einer verbesserten Bildung der Crema äußert.
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