12. Oktober 2010
Erfrischungsgetränke stehen im Verruf, in Wahrheit überhaupt keine Erfrischung, sondern vielmehr eine Belastung für den Körper zu sein. Kann dieses Vorurteil bestätigt werden und falls ja, inwiefern äußern sich diese Belastungen oder Risiken für die menschliche Gesundheit?
Wissenschaftliche Studien der letzten Jahrzehnte weisen tatsächlich darauf hin, dass Erfrischungsgetränke sich primär negativ auf den Körper auswirken. So wären beispielsweise schlichtes Mineralwasser oder Milchprodukte die besseren Durstlöscher und Energielieferanten. Nichtsdestotrotz kann eine erfrischende Wirkung derartiger oftmals synthetischer Getränke nicht verneint werden. Dies dürfte vor allem auf den hohen Zuckergehalt zurückzuführen sein, der für eine kurzfristige Aufwertung der Energiebilanz sorgt.
Hinsichtlich der negativen gesundheitlichen Auswirkungen darf natürlich nicht pauschalisiert werden. Während bei den Limonaden die gesamte Mixtur eine einzige Gefahr für die Zähne, das eigene Körpergewicht und das Stoffwechselgleichgewicht darstellt, sind bei den meisten Fruchtsaftgetränken lediglich die Konservierungs- und Farbstoffe als bedenklich einzustufen.
Daneben können derartige Produkte auch spezifische Risiken erhöhen. So stellte eine Professorin der Universität Minnesota einen scheinbaren Zusammenhang zwischen dem Konsum von Limonaden und der Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs fest.
Insgesamt sollten Erfrischungsgetränke demnach nur überlegt konsumiert werden und nicht als Alternative für Wasser und reine Fruchtsäfte betrachtet werden.
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