29. September 2010
Der Calvados ist ein berühmter Branntwein, der auch in Deutschland leicht erworben und konsumiert werden kann. Doch wie kam es überhaupt zur Entstehung dieses Getränks, das einen Alkoholgehalt von etwa 45% aufweist?
Die Geschichte des Calvados ist eng mit jener der Branntweine in Frankreich verbunden. So herrschten im Frankreich des Mittelalters ideale Bedingungen vor, welche die Entstehung eines solchen Produkts begünstigten. In diesem Zusammenhang spielten drei Volksgruppen eine zentrale Rolle. So brachten die Maurer die Destillationstechniken mit, welche auch für den Calvados einen Grundstein der Herstellung darstellen. Die Gallier waren wiederum die idealen Handwerker, was sich wiederum in den hochwertigen Lagerungshallen und Fässern widerspiegelte, in welche der Calvados gelagert werden konnte. Letztlich sind noch die Weinanbaukenntnisse der Römer zu nennen, welche im Falle des Calvados teilweise auf Äpfel übertragen werden konnten.
Die Geschichte des Calvados beginnt im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit lassen sich erste Belege finden, welche auf den Versuch hindeuten, aus Apfelmost Branntwein zu produzieren. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Herstellung dieses Branntweins zunehmend perfektioniert. Nichtsdestotrotz handelte es sich in dieser Zeit weiterhin um ein Produkt, welches lediglich in Frankreich vertrieben und konsumiert wurde. Der Bekanntheitsgrad des Calvados stieg allerdings im Laufe des 1. Weltkriegs dramatisch an, als französische Soldaten diesen häufig mit sich führten und auch andere Volksgruppen Europas mit diesem in Berührung kamen. Dies führte zu ersten Exporten und letztlich zum heutigen Bekanntheitsgrad dieses Branntweins.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
04.04.12 | |
![]() | CALVADOS |
24.01.11 | |
![]() | CALVADOS |
29.11.10 | |
![]() | CALVADOS |
29.10.10 | |
![]() | CALVADOS |
13.04.10 | |
![]() | CALVADOS |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Calvados Forum

