21. September 2010
Brausepulver wird maschinell und mit künstlichen Zusätzen hergestellt. Stellt diese Produktionsweise des Brausegetränks gleichzeitig eine gesundheitliche Gefahr dar?
Die Grundbestandteile von Brausepulver, also das Natron und die Weinsäure, sind in moderaten Mengen als ungefährlich einzustufen. So stellen diese bei gelegentlichem Konsum keine Gefahr für die Gesundheit dar. Anders verhält es sich da schon bei den Zusatz- und Farbstoffen, welche in jeder Sorte in anderen Konzentrationen vorzufinden sind. So weist die Waldmeister Brause beispielsweise einen hohen Cumarin Gehalt auf. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, welcher in natürlichen Produkten aber nur in kleinsten Mengen vorzufinden ist, kann in größeren Aufnahmemengen zu einer Reihe von krankhaften Erscheinungen führen. Letzteren sind beispielsweise Kopfschmerzen, Schlafsucht, Erbrechen und Schwindel zuzuordnen.
Daneben enthält das Brausepulver weitere Farb- und Konservierungsstoffe, welche bis heute nicht ausreichend erforscht sind, auf gesundheitlicher Ebene aber als bedenklich einzustufen sind. Insgesamt sollte Brausepulver demnach nicht der täglichen Flüssigkeitsaufnahme dienen, sondern vielmehr ein Gelegenheitsgetränk darstellen, welches umso mehr genossen wird. So werden keinerlei gesundheitliche Risiken eingegangen, welche sich hinter diesem harmlos anmutenden Pulver zweifelsohne verbergen.
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Wer erinnert sich nicht an Kinderzeiten, da man nach der Schule gelbes, rotes, grünes und orangenes Brausepulver...