Dosierung, Anwendungsdauer, Nebenwirkungen und Co. - worauf zu achten ist

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  • von Paradisi-Redaktion
2 Teebeutel mit grünem Etikett
two lying teabags © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Blasen- und Nierentee wird sowohl zur Vorbeugung als auch zur begleitenden Krankheitsbehandlung eingesetzt. Wie man diesen Tee am besten dosiert, wie lange man ihn trinken kann und ob der Tee Nebenwirkungen hat, erfahren Sie hier.

Blasen- und Nierentee ist sowohl in der Apotheke als auch im Reformhaus, im Supermarkt und dem Drogeriemarkt erhältlich. Man hat hier die Wahl zwischen Teebeuteln, offenem Tee und einem Granulat, das nur in heißes Wasser eingerührt werden muss.

Anwendungsgebiete und Dosierung

Das Trinken dieses Tees unterstützt zum Beispiel die Behandlung einer Blasenentzündung oder kann zur Vorbeugung von Nierensteinen dienen. Soweit keine andere Verordnung vom Arzt oder Heilpraktiker vorliegt, sollte man den Blasen- und Nierentee maximal fünfmal täglich und jeweils eine Tasse trinken.

Teebeutel werden dazu mit heißem Wasser überbrüht, Teeblätter in einen Teebeutel gefüllt und dann mit heißem Wasser übergossen und Instanttee in heißes Wasser eingerührt. Nach Belieben kann der Tee nun mit Zucker oder Honig gesüßt werden.

Wer Beschwerden im Bereich von Blase, Harnwege oder Nieren hat, sollte zusätzlich zu diesem Tee noch ausreichend trinken, um einen Behandlungserfolg feststellen zu können.

Nebenwirkungen

Wie bei jedem anderen Medikament, so können jedoch auch beim Trinken eines Blasen- und Nierentees Nebenwirkungen auftreten. Menschen, die sehr empfindlich sind, können Magen-Darm-Beschwerden wie zum Beispiel Übelkeit oder Durchfall als Nebenwirkung feststellen.

Wer gegen die Inhaltsstoffe eines Blasen- und Nierentees allergisch ist, kann auf das Trinken dieses Tees mit Symptomen wie Atemnot oder einem allgemeinen Unwohlsein reagieren.

Nach spätestens fünf Tagen sollte man einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, wenn sich die Beschwerden nicht gebessert haben. Dies gilt besonders dann, wenn Blut im Urin zu sehen ist oder der Patient Fieber hat.

Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sollten einen Blasen- und Nierentee nur nach Rücksprache mit einem Therapeuten trinken. Gleiches gilt auch für Patienten, die Wasser in den Beinen haben, weil ihr Herz nicht richtig arbeitet. Das Trinken eines Blasen- und Nierentees ohne Rücksprache mit dem Arzt kann hier schwerwiegende Auswirkungen haben.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: two lying teabags © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Grundinformationen zu Blasen- und Nierentee

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