22. Dezember 2011
Die genaue Entstehung des Absinths ist umstritten, da nicht sicher belegt ist, wer das Rezept dafür erfunden hat. Der im Absinth enthaltene Wermut gilt als Heilmittel.
Das Getränk Absinth gibt es seit dem 18. Jahrhundert und enthält einen Teils sehr hohen Alkoholanteil. Daneben finden sich verschiedene Kräuter, vor allem aber Wermut, Fenchel und Anis im Absinth. Erstmals wurde der Absinth in der Schweiz hergestellt. Wer jedoch die Rezeptur genau kreiert hat, ist umstritten. Möglicherweise war es ein französischer Arzt, der die Rezeptur des Absinths erfunden hat. Dieser hat den Absinth zur Behandlung seiner Patienten verwendet.
Wermut zählt zu den Heilpflanzen und wirkt harntreibend und entzündungshemmend und stärkt das Nervensystem. Außerdem wird die Verdauung durch die Einnahme von Wermut angekurbelt und Durchfall gebessert. Zusätzlich hat Wermut auch eine fiebersenkende Wirkung. Vorsicht hingegen ist geboten, wenn Wermut ohne ärztliche Hilfe oder ohne Rücksprache mit einer Hebamme in der Schwangerschaft eingenommen wird: Wermut regt die Gebärmuttertätigkeit an und könnte somit vorzeitige Wehen auslösen. Seine positiven Wirkungen kann der Wermut nur dann entfalten, wenn er in Maßen eingenommen wird. Bei übermäßigem Verzehr – so wie dies früher oft bei dem beliebten Getränk Absinth der Fall war - kann es zu Wahnvorstellungen und Rauschzuständen sowie deren Begleiterscheinungen wie Schwindel und Kopfschmerzen kommen. Zudem kann Wermut bzw. dessen Inhaltsstoff namens Thujon zu einer behandlungsbedürftigen Abhängigkeit führen. Derartige Symptome treten auch dann auf, wenn der Absinth in zu großen Mengen getrunken wird.
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