Orthopädische Krankheiten

Erkrankungen des Bewegungsapparates des Körpers

Orthopäden betrachten ein Röntgenbild

Orthopädische Krankheiten sind Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Stützapparates des Körpers. Das Zusammenspiel der Muskeln, Gelenke, Knochen, Sehnen, Schleimbeutel, Nerven, Gefäße und Bänder ermöglicht dem Menschen die flexible Bewegung und den aufrechten Gang. In der Orthopädie werden angeborene und erworbene Störungen, Erkrankungen und Verletzungen dieses Apparates behandelt und erforscht. Viele der Erkrankungen entstehen durch Verschleiß oder Überbelastung, Störungen in der Wachstumsphase oder Verletzungen.

Grafik geschädigtes Hüftgelenk

Mobilität und Lebensqualität durch einen gesunden Bewegungsapparat

Da durch orthopädische Erkrankungen die Beweglichkeit, die Mobilität und die Lebensführung des Menschen stark eingeschränkt sein kann, ist es besonders im Kindesalter wichtig, etwaig auftretende Veränderungen oder Anomalien so früh wie möglich beim Arzt anzusprechen und behandeln zu lassen. Vor allem der Fuß, das Knie, das Hüftgelenk, der Rücken und die Hand sind betroffen. Eine weit verbreitete Krankheit ist die Arthritis. Das ist eine Gelenkkrankheit, die entzündlich ist und zur Schädigung der Gelenke führen kann. Durch die gesteigerte Durchblutung kommt es in den von Arthritis befallenen Gelenken zu schmerzhaften Schwellungen. Auch die Arthrose ist weit verbreitet. Dabei verringert sich die Knorpelmasse zwischen den Gelenken, bis die Schädigung bis zur Knochenhaut reicht und starke Schmerzen verursacht.

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