Magen-Darmerkrankungen

Erkrankungen des Magens und des Darms

Hände auf Frauenbauch

Der Magen-Darm-Trakt ist Teil des Verdauungstrakts und zentral für die Verdauung des Menschen. Dort wird Nahrung zerlegt, Abfallprodukte werden ausgesondert. Die Verdauung ist sehr sensibel und reagiert auf äußere Einflüsse. So sind viele Magen-Darm-Erkrankungen in unserem Kulturkreis in den meisten Fällen auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen. Eine Vielzahl der Magen-Darm-Erkrankungen lassen sich durch eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebenswandel vermeiden oder auf diese Art auch wieder beheben.

Grafik Magen-Darm-Trakt

Empfindliche Verdauung, angegriffener Darm

Zu den gängigsten Magen-Darm-Erkrankungen gehören Sodbrennen, Brechdurchfall, Gastritis, Magengeschwüre und das Reizdarm-Syndrom. Magen-Darm-Erkrankungen lassen sich in entzündliche Erkrankungen (wie Magengeschwüre, Magenschleimhautentzündung oder chronische Darmerkrankungen), Störungen der Nährstoffaufnahme (Lactoseintoleranz, Zöliakie, also Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittelbestandteile) und Tumore (Polypen, Geschwülste und Magenkrebs) unterscheiden. Die meisten dieser Erkrankungen werden begleitet von Übelkeit, Magen- und Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall, Verstopfung und Gewichtsabnahme. Es gibt auch einige Medikamente, die Magen-Darm-Beschwerden lindern, zum Beispiel Magensäurehemmer. In manchen Fällen ist die letzte helfende Alternative eine Operation. Ist die Diagnose nicht klar zu stellen, kann der Befund mit einer Magenspiegelung getroffen werden.

Magen-Darmerkrankungen