Zwangsgedanken im Kopf - Kennt das jemand?

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Gast
Alara

Hallo ihr lieben

Ich bin 26 jahre alt
Ich habe dieses problem seid 2 jahren es hat aus dem nix angefangen ich kann nicht mehr schlafen nich auf nichts konzentrieren ich habe die angst abzustürzen ich leide sehr darunter kann mut niemend darüber reden vor ein paar wochen bin ich auf diese seite gestoßen ich dachte wirklich ich währe mit diesem problem alleine weil die vorstellung allein absot ist woran wir glauben aber es trotzdem nicht lassen können im ersten moment war ich erleichter zu wissen das soooo viele leute das selbe oder ähliche problem haben wie ich
Bei mir hat es vor zwei jahren erts angefangen mit berührungen wie ein stift 2 4 8 16 mal zu berühren nicht nur einen stift eigentlich alles die tür mein kamm mein bett ....
Danach finge es an mit klamotten ich musste meine schuhe 2 mal anziehen meine hose meine bluse meine jacke ......
Danach kam es schlimmer ich konnte nirgens wo mehr rein gehen in keinen laden in keine wohnung in keinen haus ich musste es 2 mal wieder holen oder 4 mal wisst ihr wie peinlich es ist unaufällig einen laden öfters betretten zu müssen ind der öffentlichkeit leide ich noch mehr darunter es unaffälig genung zu machen es kammen immer mer und neue sachen hinzu ich wollte nicht mehr das mich jemand berührt oder anfässt wenn mich jemand berührt hat musste ich die selbe stellen wieder berühren ich bin mit meinem kräften einfach am ende ich sehe keinen ausweg mehr ich will mir helfen weil ich mit niemandem darüber reden kann habe uch beschlossen meine sitation indem ich mich gerade befinde mit euch zu teilen weil wir alle hier was gemeinsam haben liebe grüße alara

Gast
Aimee

Ich kenne das auch

Ja ich kenne das auch .Ist das bei dir auch das wenn du Treppen hochgehst das du manche Treppen nicht berühren darfst ? Ich kann dir da leider auch noch weiter helfen da ich auch erst 12 bin . Aber wenigstens bist du net mehr alleine

Gast
Mika

Ich hab es auch

Ich habe es seit ich denken kann. Ich bin jetzt 15 und bin seit diesem Jahr erst auf die Idee gekommen mich nach dem zu informieren was ich habe. Bei mir ist es auch so da ich Dinge oft wiederholen muss in bestimmter weise. Gerade in letzter Zeit sind viele neue Sachen dazu gekommen. Z.b wenn ich mich vertippe wie bei so einem Text, muss ich das ganze Wort löschen und wieder von neu anfangen da sonst was schlimmes passiert. Oder ich darf z.B egal was ich anfasse nur als letztes mit der linken Hand berühren oder um einen Stuhl nur rechts rumgehen sodass ich gegen den Uhrzeigersinn bin. Bestimmte Dinge dürfen bei mir nur an einer bestimmten Stelle stehen und das Etikett muss immer vorne sein. Ist es zu weit rechts oder links muss ich es im Uhrzeigersinn rum drehen bis es gut nach vorne zeigt. Oder wenn ich lese und mich verlesen muss ich den Satz so lange lesen bis ich mich kein einziges mal verlesen habe. Soweit ich mich erinnere war es früher nur so das ich dinge doppelt anfassen musste. Doch jetzt sind so viele Dinge dazu gekommen. Es schenkt viel Zeit und belastet mich sehr da es viel mehr Dinge sind als die, die ich hier aufgezählt habe.
Ich will versuchen möglichst bald Hilfe zu suchen den meine Mutter denkt ich spinne. Mein Vater hat es auch so ähnlich wie ich nur das er viel zählen muss also z.B Bilder an einer Wand immer wieder in mehreren Reinfolgen z.B.
LG Mika

Gast
Balea

Zwang!

Hallo an alle Leser,
Erstmal bin ich total geschockt und kann es einfach nicht fassen, dass ich dieses Thema solange alleine mit mir rum geschleppt habe. Ich bin nie darauf gekommen, danach zu googeln, weil ich immer dachte nur ich wäre so bescheuert. Ich weiß garnicht wann es bei mir angefangen hat, ich war noch sehr jung, 10 Jahre vielleicht, bis ich mit meiner Schwester angefangen haben, Schritte zu zählen und immer auf eine gerade Zahl zu kommen, weil sonst könnte ja bei einer ungeraden Zahl was ausgeschlossen werden. Irgendwie seitdem an hab ich es so weiter gemacht, immer mehr Sachen fing ich an doppelt zu machen, auch Dinge bestimmt zu berühren, es sind ganz viele verschiedene Dinge, auch wie Licht Schalter mehrmals an und ausmachen, oder in die Küche mehrmals gehen und das gleiche immer wieder zu tun. In die Badewanne ein und aussteigen, mehrmals immer hintereinander, meine Waschmaschine mehrmals ein und ausräumen. Nicht immer, aber total oft mache ich das, manchmal hab ich garkeine Lust meine Wäsche an - und aufzuhängen, weil ich weiß paar teile werd ich gleich abhängen wieder in den Wäschekorb tun und dann wieder aufhängen. Ich weiß nicht wieso ich das tue, ich fühle mich schlecht und habe dann ein komisches Bauchgefühl das irgendwas passiert, mein Eltern oder sonst wen und ich dann dran schuld bin. Manchmal regt mich das so sehr auf, dass ich wütend werde, mich total darüber aufrege, wieso ich so lächerlich bin. Es ist noch nie wen aufgefallen, ich mache das meistens wenn ich alleine bin oder es keiner mit bekommt. Ich kann mir einfach nicht erklären, warum ich das tue, ich mach das schon so oft unbewusst, dass es schon zu meinem Alltag gehört, es hat mich deswegen nie all zu sehr beschäfigt, weil ich eh weiß das ich ne Schraube locker habe. Bin zurzeit auch stationär in einer Psychiatrie und bin am überlegen ob das das ansprechen sollte. Aber kommt mir so doof vor, weil ich jedes Mal mit etwas neuen ankomme. Wenn ich andere Beiträge so lese, dass welche genau diese gleichen Dinge tun, kann ich es garnicht fassen. Was kann man dagegen tun? Und woher kommt das ? Wieso hat man dieses Gefühl? Liebe Grüße

Mitglied roterwolf ist offline - zuletzt online am 12.06.16 um 20:29 Uhr
roterwolf
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Hi,

aus meiner Sicht handelt es sich definitiv um einen Zwang. Ob er dich sehr im Alltag beeinflusst kannst nur du einschätzen.

Dein falsches Verhalten an der Sache ist das "Nochmal anfassen". Das ist wie Futter für den Zwang.
Jedes mal wenn du dir unsicher bist, bzw ein unvollständiges Gefühl hast nach loslassen eines Objektes fasst du es wieder an. Genau damit fütterst du den Zwang immer weiter und er wird evtl auch Stärker.
Wenn du jedoch NICHT nochmal das Objekt anfasst sondern die innere Unruhe aushältst, wird der Zwang nach und nach Schwächer.
Das ist mit der wichtigste Schritt auf deinem Glück.

Ansonsten kann ich dir nur Lektüre zu dem Thema empfehlen, das hat mir auch sehr geholfen.

Liebe Grüße und viel Glück !

Mitglied orchideengold ist offline - zuletzt online am 13.06.16 um 10:09 Uhr
orchideengold
  • 9 Beiträge
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Hallo!

Bei deiner Beschreibung kann man von einer Zwangsstörung ausgehen. Wenn man diese nicht behandelt, kann sie noch viel schlimmer werden. Geh am besten gleich zu deinem Arzt und erzähl ihm/ihr davon! Die wissen dann, wohin sie dich schicken damit dir jemand professionelle Hilfe dabei anbieten kann.

Gast
Lara

Geht mir auch so

Hallo erstmals :)

Ich bin wie Balea sagt, nie früher darauf gekommen danach zu googeln, weil ich dachte, ich bin die einzigste. Als ich auf diese Seite gestossen bin, war ich erstmal geschockt, dass es vielen genauso ergeht.

Ich habe das auch seit einiger Zeit. Genau genommen fing es bei mir mit 8 Jahren an. Ich weiss noch genau an welchem Tag es angefangen hat, aber warum genau weiss ich leider nicht.
Früher war es viel schlimmer. Dauernd musste ich alles in geraden Anzahlen berühren, durfte erst schlafen wenn mein Wäschekorb richtig steht (was mich manchmal 1 Stunde gekostet hat) und musste wie Mika sagt, die ganzen Wörter, beim vertippen,  wieder löschen. Oftmals sogar genau noch 3 weitere Wörter, damit es vier sind. Den wenn ich dies nicht ausführte, könnte jemandem was passieren.  Es änderte sich immer wieder mal. Manchmal musste ich auch beim Lesen die Sätze 4 mal wiederholen, was sehr lästig wurde. Ich könnte noch tausend weitere Bsp. nennen.

Mit dem Alter wurde es ein wenig besser. Ich bin jetzt 19 Jahre alt. Ständig habe ich versucht das loszukriegen, doch leider nicht geschafft. Die einzigste Lösung war damals für mich, zu versuchen, mich daran zu gewöhnen. Es gibt Dinge an die ich mich gewohnt habe, aber andere wiederum bringen mich zur Weissglut. Den es wechselt auch oft. Ständig dieses doppelte berühren, doppelt den Wasserhan an und aus zu machen und den Lichtschalter (komischerweise nur den Lichtschalter in meinem Zimmer) sogar 8 mal an und 8 mal auszuschalten, nervt einfach.

Auf jedenfall wollte ich das jetzte auch mal schreiben. Wie man es loswird frage ich mich leider auch. Ich kenne jemand, die hat es losbekommen, indem sie sich sagte, es wird nichts passieren. Und dann hat es plözlich aufgehört, als sie es versucht hat, nicht mehr zu beachten und genau das nicht mehr zu machen. Mir ist aber bewusst, das sich das einfacher anhört, als es ist. Den ich konnte das bis heute nicht durchziehen. Der Druck wird so gross, dass man es einfach machen muss, obwohl man weiss, das nichts passiert.
Liebe Grüsse :)

Gast
piaaxx

Zwang

Ich leide auch an diesem Zwang seit 6 jahren ( bin jetzt 16) war deshalb auch schon beim Arzt aber der könnte mir auch nicht helfen und ich habe immer das Gefühl wenn ich etwas nicht doppelt mache das dann mit meiner Familie etwas passiert... Und an manchen Tagen ist es so schlimm das ich den ganzen Tag nur hin und her laufe um alles einmal anzufasse.... kann jemand helfen?

Gast
Franzi

Hilfe gegen die Zwänge

Hallo ihr lieben Leser,

ich bin auch überrascht, dass es doch so viele gibt, die ähnliche oder sogar gleiche Zwänge haben wie ich. Das war mir nie bewusst, weil man ja vermutlich immer denkt, nur man selber habe solche "Ticks".
Bei mir ist das innerhalb von ca. 1,5 Jahren so stark geworden, dass es mich in meinem Alltag erheblich einschränkt und sich alles nur noch darum handelt, alles "richtig" zu machen und bloß niemandem Schaden zuzufügen.
Es gibt Dinge, die ich immer wieder oder auch neu machen muss, weil es sich einfach nicht richtig anfühlt. Dazu gehören z.B. das Licht an und aus zu machen, Handtücher immer wieder aufzuhängen, den Wasserhahn mehrmals auf- und zu zu drehen.. die alltäglichsten Dinge. Ich kann Bilder oder andere Gegenstände nicht links herum drehen, alles muss ich mit rechts machen. Weil es sich einfach nicht richtig anfühlt. Ich bekomme Bauchschmerzen und Panik. Wahrscheinlich fällt es mir genauso schwer das Gefühl zu beschreiben, wie euch.

Aber viel schlimmer sind die Situationen, in denen ich diese Zwänge habe, aus Angst, meinem engsten Umfeld könne etwas zustoßen. Ich habe das Gefühl, jemanden etwas Schlechtes anzutun, weil ich etwas "falsch" mache.
Und aus dem Grund habe ich mir Anfang des Jahres therapeutische Hilfe gesucht.
Der Gang zum Therapeuten war schwierig. Aber es war die beste Entscheidung die ich getroffen habe. Natürlich kann ich mit meiner Familie und meinen Freunden darüber sprechen, aber jemandem diese Probleme anzuvertrauen, der Ahnung davon hat, ist etwas völlig anderes.
Und ich kann jedem nur raten, sich therapeutische Hilfe zu suchen, wenn der Alltag durch die Zwänge so stark eingeschränkt wird. Je länger man versucht die Zwänge zu unterdrücken, desto stärker werden sie. Das ist ein Teufelskreis.

Therapeutische Hilfe heißt keinesfalls, dass man verrückt oder irre ist. Es ist ein Zeichen von Stärke.
Und Stück für Stück hilft mir die Therapie immer mehr. Es ist schwierig, aber ich möchte diese Zwänge loswerden.
Man selbst kommt aus diesem Kreis nicht heraus, das ist meine Erfahrung.
Ich bin jetzt 22 Jahre alt und froh, mir Hilfe gesucht zu haben.

Diese Zwänge sind, wie ihr seht, keine Seltenheit und keineswegs etwas verrücktes.

Gast
Jay

Wiederholungszwang

Hi alle zusammen,
ich kenne das Gefühl zu gut wenn für einen das Leben zur Hölle auf Erden wird. Wenn all das was man macht von einer Stimme/Gefühl im Kopf geleitet wird. Man muss 3 mal das Licht an machen. Man muss sich beim anziehen mindestens 10 min länger ein rechnen da man sonst nicht rechtzeitig raus kommt da jedes Hosenbein 3 bis 6 mal angefasst werden muss. Ich habe diese Zwangsstörung seit 14 Jahren seit dem ich 10 bin. Es wird daher kommen das meine Mutter starb als ich 6 war. Ich denke immer wenn ich all das nicht mache verlässt mich noch jemand aus der Familie. Wenn niemand bei mir schläft ist das leben ein Krampf. Es hilft nur wenn jemand dabei ist, dafür bin ich zu eitel das es jemand mit kriegen soll da wird das ganze dann untern Tisch weiter gemacht.

Liebe Grüße
Jay

Gast
ml7

Mir ging es auch so, aber es verging für n Jahr oder so einfach dann kam es wieder. deshalb bin ixh optimistisch dass es auch jetzt wieder vergeht

Gast
b12

Lasst euch mal beraten, ob Vit B12 helfen kann. Bei mir hat es diverse Symptome (Zwangsgedanken, eine Art Mini-Tourette, Angst in sozialen Situationen) im Prinzip fast vollständig unnötig gemacht / geheilt. Und die Unterstützung von Psychologen hilft, das ist gar nicht so schlimm, wie man vllt. denkt.

Gast
Manny

Milch und Milchprodukte sind eventuell der Auslöser für Zwangsstörungen

Hallo,
ich bin jemand der schon seit vielen Jahre unter Grübelzwang und anderen Vertretern dieser Zwangskrankheiten leidet. Nach allem was ich versucht habe um das zu überwinden denke ich, dass die Antwort auf die Frage nach einer Heilung eigentlich ziemlich simpel ist. Eine Zwangsstörung ist ja eine Nervenkrankheit, also sollte man doch einfach dem Gehirn Nährstoffe zuführen die für jenes förderlich sind und auf alle verzichten die für jenes schädlich sind. Wenn man auf alternativen Websites über Milch und Milchprodukte nachforscht findet man eine unglaublich lange Liste warum diese für Körper und Geist schädlich sein sollen. Ich muss sagen, dass ich mittlerweile absolut alles glaube was darüber geschildert wurde. Jedenfalls habe ich aufgehört Milch und Milchprodukte zu mir zu nehmen und damit angefangen eine schon fast vegane Ernährung zu mir zu nehmen. Kurz gesagt, es geht mir jetzt wirklich besser. Beinahe alle Zwänge bis auf gelegentlichen Grübelzwang sind bei mir nicht mehr vorhanden, als wäre ich aus einem langen Alptraum aufgewacht. Dazu muss ich noch sagen, dass ich diese Ernährung erst seit ca. zwei Monaten einhalte. Nach meiner persönlichen Empfindung ist eine Zwangsstörung nichts anderes als eine ganze extreme Konzentrationsstörung und Lebensmittel wie Milch verursachen eben solche. Mein Gefühl bei einem Zwang war immer der, dass ich nicht in der Lage war einen Gedanken vollständig abzuschließen und deshalb gezwungen war ihn immer und immer wieder zu wiederholen, immer und immer wieder das gleiche zu denken, solange bis ich mir sicher sein konnte den Gedanken richtig abzuschließen. Versucht es, ich bitte euch! Fragt euch selber wie oft ihr Milch und Milchprodukte einnehmt, also neben bloßer Milch mit Kakao oder Kaffee auch Käse, Yoghurt, Butter, Sauerrahm, Vollmilchschokolade etc. Ich bin mir momentan beinahe absolut sicher, dass es die Milch sein muss die diese Zwangserkrankungen auslöst. Außerdem soll Milch auch noch viele andere sogenannte Zivilisationskrankheiten auslösen. Dazu muss ich auch noch sagen, dass Zucker dem Gehirn viele Vitamine raubt und man deshalb davon ziemlich müde wird, was aber mittlerweile eh so gut wie jedem bekannt sein dürfte. In Milch ist ja auch Milchzucker vorhanden, deshalb glaube ich, dass auch Zucker eine wichtige Rolle bei Zwangsstörungen einnimmt. Am besten wäre es auch auf alles zu verzichten bei dem zu viel Zucker enthalten ist und auf eine sehr vitaminreiche Ernährung zu setzen. Ich denke es ist wirklich ganz simpel. Dem Gehirn alles wegnehmen was schädlich ist und ihm alles reindrücken was gut ist. Ende des Alptraumes.

Gast
still Michael

Dasselbe, nur schlimmer

Ich verstehe dich. Ich habe es nur viel schlimmer ^^ Das berühmteste meines Ticks ist die Toilette.

Nachdem ich mir die Händegewaschen und abgetrocknet habe, geh ich erst aus dem Raum bevor ich die Kloschüssel gestreichelt habe und sie anlächle ^^' Ich habe nicht nur das verlangen zu berühren, sondern auch mit Dingen zu reden.

Buchstäblich kann ich mich mit allem Unterhalten, was existiert, wenn es vor mir ist.

Eine weitere Sache ist, wenn ich ein Auto sehe, lese ich so gut wie immer das Nummernschild, wenn ich es nicht gründlich genug gelesen habe, drehe ich um und lese erneut... Ich denke dabei, dass ich die Autos dabei glücklch mache, da ih mich ja mit allem Unterhalten kann :) Früher hatte ich den Tick, bei Smart und BMW (bei BMW kommt es auf das Model an) musste ich bestimme unsinnige Wörter, oder nur ein Wort zu sagen. Bmw 3er z.b. sag ich immer: Das cool, eins cool. Ein bmw m4, oder sowas in der art (habs schon vergessen, war n weilchen her, hat so vor 4 oder 3 jahren angefangen) sag ich: eins cool, eins cool. Der Tick ist aber schon "geheilt" habs geschafft mich abzugewöhnen, wohl kaum wie bei dem letzten, der so gut wie unmöglich ist, sich von abzugewöhnen.

Das beste zum Schluss. Wenn ih etwas gutes Sehe, atme ich auf und halte den Atem so lange oben, bis ich es nicht mehr sehe. Wenn es etwas schlechtes ist atme ich aus und bevor es weg ist atme ich nicht mehr auf... Es ist nicht so, dass ich nach jeder Sache jetzt fast sterbe wegen dem ersticken, ich atme einfach nochmal durch und mache es erneut. Wenn es dann weg ist und ich aus versehen etwas gutes gesehen habe und ausgeatmet, dann fühle ich mich unwohl. ^^' Ist aber auf dem weg besser zu werden der letzte Tick. Hoffe ich mal :)!

Gast
summi2018

Zwangsneurose und Verlustängste seid ca. 6 Jahren

Hallo ihr Lieben,
ich war lange auf der Suche nach einem Forum in dem ich mich anonym mitteilen kann, es ist so das ich mich in vielen euren Beiträgen wieder finde und die gleichen Zwänge und Ticks an den Tag lege, aus Angst das wenn ich diesen nicht nachgehe, etwas (GOTT BEWAHRE) schreckliches passieren könnte, was meine Wenigkeit niemals verkraften oder sich verzeihen könnte. Ich bitte hier mit wen auch immer, sich bitte bei mir zu melden, der es einigermaßen geschafft hat seinen Zwängen den Rücken zu kehren und das ohne Medikamentöse Behandlung. Ich befinde mich seid kurzen in Psychologischer Behandlung und mein Psychologe hat mir mehrfach nahegelegt das es ohne Medikamente nur eine geringe Heilung besteht. Ich weigere mich aber strickt gegen jeglichen Pharmazeutischen kram, ist immer schon so gewesen. Da ich GOTT SEI DANK auch immer schon eine hohe Schmerzgrenze hatte, neigte ich noch nie Tabletten zu mir zu nehmen, außer im äußersten Falle des Falles! Daher bitte ich erneut um Hilfe von euch, es ist belastend Dinge anzuschauen bei denen ich ein und ausatmen muss bis ich mich gut fühle. Dinge zu berühren bis ich das Gefühl habe es richtig gemacht zu haben und mir mein Kopf sagt es bestehe keinerlei Gefahr das etwas schlimmes passieren könnte, ich sag euch ganz ehrlich diesen Text hier jetzt zu verfassen und abzuschicken ist ebenfalls eine Hürde für mich. Etwas sagt mir das ich es alleine schaffen muss und mir so ein Internetforum nicht hilft, da ich alleine Stark genug bin. Ich und mein Glaube! Also bitte wenn jemand meint mir helfen oder Tipps geben zu können, die es mir im Ganzen einfacher machen, durch den Tag zu kommen, dann bitte antwortet auf meinen Beitrag, andersrum bin auch ich bereit, Fragen zu beantworten und Tipps zu geben, die mir zwischen durch immer wieder mal helfen.

Ich bedanke mich im Voraus und wünsche uns allen ein erfolgreiches & gesundes neues Jahr !
Liebe Grüße

Gast
Ganbare!

Vielleicht liest das noch jemand...

Ich weiß nicht, ob ich jemandem noch ein wenig weiterhelfen kann, aber ich kenne dieses 'Problem'. Meine Zwangserkrankung geht eher in eine mystische Richtung, was sie aber leider nicht erträglicher macht. Es gibt aber Dinge, die mir ein bisschen geholfen haben.

Zu den Zwängen gehören übliche Arten,
wie z.B. zählen, waschen, ordnen, Reihenfolge... etc.
Eines davon ist auch "Vermeiden" und dieser Zwang, ... ist auch ein Zwang, aber jaa...

Dafür habe ich einen 'Spruch', der durch meinen Kopf geht, wenn ich einen lästigen Zwang habe zum Durchführen oder was anderes. Das funktioniert bei mir meistens, wenn der Druck nicht zu stark ist. Genauso aber kann passieren, dass ich mir den Gedanken mache, dass ich den Zwang doch noch ausführen sollte aber das Vermeiden macht mir genauso viel Angst, weil ich es somit dann nicht mehr darf. Meistens passiert das nicht, dann mache ich wieder direkt weiter ohne jetzt mehrmals was machen zu müssen oder so. Wenn ich aber nicht damit klar komme, habe ich einen zweiten 'Spruch', der dann die Bedeutung hat, dass ich es mir aussuchen "darf" - normal weitermachen oder den Zwang, der zuerst vermieden wurde, ausführen.

Der Vermeiden-Zwang bezieht sich auch sehr auf meine Persönlichkeit, da ich ein Mädchen bin, die perfekt auftreten will als wäre ich gerade in einem Film oder so, dafür darf ich in einer Menge keine merkwürdigen Sachen machen, wie z.B. stehen bleiben und denselben Weg nochmal gehen. Somit habe ich viele Zwänge, die schnell vergehen, die weniger auffallen, dafür leider zu viel im Kopf.

Ansonsten stell dir Regeln auf, die deinen Tag erleichtern. Denke daran, dass du auch mitwirken darfst oder gib jemand die Erlaubnis dich zu beeinflussen.

Um die Angst hinter den Zwangsgedanken zu beruhigen, geht es nicht darum, ob du gerade dein 3-minütiges Ritual mit allen Kombinationen ausgeführt hast, sondern dein Kopf möchte bloß sehen, dass du dir wirklich Sorgen machst.

Gast
Jan

Zwang

Hallo,
bei den meisten oben erwähnten Fällen handelt sich zweifellos um eine psychische Krankheit, die sich von selbst nicht ausheilen lässt. Deswegen soll jeder Betroffene Fachliche Hilfe aufsuchen, falls er/sie es loswerden will. Je nachdem, wie es die Situation erfordert, gehören dazu auch entsprechende Medikamente. Sich dagegen zu weigern ist meiner Meinung nach nur Abwehr der Krankheit nicht geheilt zu werden. Es ist ähnlich wenn eine auf Magersucht Leidende sagen würde, dass ihr Magen nur geringe Menge von Essen aufnehmen kann. So gehen "die Interesse" der Krankheit gegen dessen Menschen, um sich zu bewahren.
Aus einer laienhafter Ansicht scheint es bei diesen Zwangsgedanken so, dass der Betroffene einigen Dingen enormen Wert zuschreibt, wobei er/sie sich früher ein Muster entwickelt hat, dass er/sie verantwortlich für etwas fühlt, dass er/sie nicht verursachen konnte. Solche Person glaubt, dass Mensch Brennpunkt von allem Geschehen ist und dass er auf die Dinge durch seinen Willen Einfluss nehmen kann. Die Behandlung ggf. die Medikamente sollen einem dabei helfen, von sich selbst Abstand zu nehmen und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Das unerwünschte Ereignis besteht aus dem Ereignis an sich und aus dem schlechtem Gewissen des Einzelnen. Das zweite Element soll marginalisiert werden, so dass der/die Behandelnde gewisse Unverantwortlichkeit erreicht.

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