Zöliakie

Die Glutenunverträglichkeit oder Sprue wird durch Getreide wie Dinkel, Gerste oder Weizen verursacht

Die im Kindesalter auftretende Zöliakie, welche im Erwachsenenalter auch Sprue genannt wird, ist eine chronische Unverträglichkeit des Körpers gegen das Getreideeiweiß Gluten. Dabei verändern sich die Zotten der Darmschleimhaut, was zu Problemen bei der Aufnahme von zahlreichen Nährstoffen wie Fetten, Mineralien, Proteinen, Vitaminen und auch Wasser führt. Durch eine dauerhafte glutenfreie Ernährung lassen sich die Symptome lindern und die Darmoberfläche kann sich wieder regenerieren.

Kleinkind auf Toilette, Kinder-Toilettensitz
kleinkind auf dem Klo © Dron - www.fotolia.de

Die Zöliakie ist eine Darmerkrankung, die oft vererbt wird. Wer an Zöliakie erkrankt ist, verträgt kein Gluten. Dieses bewirkt im Dünndarm eine Antikörperreaktion, die die Schleimhaut zerstört.

Symptome

Die Krankheit äußert sich durch

Tritt die Erkrankung im Kindesalter auf, kann sie zu

führen.

Diagnose und Behandlung

Besteht der Verdacht auf Zöliakie, führt der Arzt eine

des Dünndarms durch. Zusätzlich können auch Antikörper gegen die Erkrankung im Blut des Betroffenen nachgewiesen werden.

Zur Behandlung von Zöliakie gehört eine strenge glutenfreie Diät. Auf Produkte mit Mehl wie Kuchen, Brot, Müsli oder auch bestimmte Fertigprodukte muss dann strikt verzichtet werden. Wird die Diät nicht konsequent eingehalten, treten sofort wieder die Symptome auf.

Die Patienten dürfen nur Produkte mit

verzehren.

Hebammen empfehlen, Säuglingen - auch ohne erbliches Risiko - im ersten Lebensjahr keine glutenhaltigen Nahrungsmittel zu geben, um das Risiko dieser Erkrankung zu minimieren. Wird die Diät von den erkrankten Personen konsequent eingehalten, können die Betroffenen relativ normal leben und haben dann keine Beschwerden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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