13. Juli 2009
Eine Zahnfistel bildet sich im Mund des Patienten. Die Diagnose stellt der behandelnde Zahnarzt.
Anfangs ist eine Zahnfistel eine leichte Schwellung, die sich zu einem kleinen roten Bläschen entwickelt. Nach einiger Zeit füllt sich dieses Bläschen mit Eiter und verfärbt sich dann gelblich. Nach kurzer Zeit platzt das eitergefüllte Bläschen auf und der Eiter wird vom Patienten geschluckt. Das Bläschen füllt sich dann erneut mit Eiter.
Zahnfisteln bilden sich an der Wurzel eines entzündeten Zahnes. Diese Zahnerkrankung ist für den Patienten in der Regel äußerst schmerzhaft.
Wird eine Zahnfistel nicht rechtzeitig behandelt, können daraus Folgeerkrankungen im Bereich des Herzens oder der Niere entstehen. Auch der Kieferknochen kann sich entzünden und starke Schmerzen verursachen.
Die Folge einer Zahnfistel kann auch sein, dass der Patient den betroffenen Zahn verliert.
Facharzt für die Diagnostik einer Zahnfistel ist der Zahnarzt. Wenn ein Patient über Schmerzen klagt, untersucht der Zahnarzt eingehend alle Zähne und fertigt anschließend eine Röntgenaufnahme an. Durch die Röntgenaufnahme kann der Zahnarzt die Ursache der Zahnfistel herausfinden, die für den weiteren Behandlungsverlauf von entscheidender Bedeutung ist.
Mit der Untersuchung der Zähne und der Röntgenaufnahme ist die Diagnostik in der Regel abgeschlossen.
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