11. Januar 2004
Vier Fünftel der Betroffenen sind Frauen. "Mindestens ein Drittel aller Erwachsenen knirscht zeitweise mit den Zähnen", wird Dr. Sebastian Ziller von der Bundeszahnärztekammer in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau zitiert.
Die Folgen sind Verspannungen und Kopfschmerzen, aber durchaus auch Zahnschäden. Ein derart verbreitetes Leiden verdient denn auch einen komplizierten Namen: "Bruxismus" nennen es die Fachleute. Überraschend: Rund achtzig Prozent der Betroffenen sind Frauen zwischen 30 und 45 Jahren.
Als Gründe nennt die Psychologin und Bruxismusexpertin Dr. Gundula Körber von der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Kiel verdrängte Aggressionen, Ärger und Sorgen, Trauer, Enttäuschung, Hektik und andauernden Stress. "Diejenigen, die den Mund nicht aufmachen dürfen, sind besonders gefährdet, nachts mit den Zähnen zu knirschen", sagt Körber.
Nach der Akuthilfe durch den Zahnarzt, der eine Kunststoffschiene anfertigt, die Zahnschäden verhindert, sollten Betroffene die ursächlichen Probleme in den Griff zu bekommen versuchen.
Ich kann der Feststellung von Frau Dr. Körber aus eigener leidvoller Erfahrung nur beipflichten. Mir selbst hat das Buch "Sanfte Entspannung b...
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