3. März 2009
Die Therapie der Erkrankung beschränkt sich darauf, die Symptome zu lindern. Durch die Schutzimpfung kann man der Erkrankung vorbeugen.
Patienten mit Wundstarrkrampf erhalten ein Antibiotikum in sehr hoher Dosis. Die Behandlung findet auf einer Intensivstation im Krankenhaus statt. Die Wunde, durch die die Bakterien in den Körper gelangt sind, muss umfassend gereinigt und offen gelassen werden, damit Sauerstoff in die Wunde gelangen kann.
Da die Patienten Schwierigkeiten beim Atmen haben, wird auf der Intensivstation eine Atemmaske mit Sauerstoff angelegt oder – je nach körperlichem Zustand des Patienten - eine künstliche Beatmung eingeleitet.
Der Patient erhält eine Tetanusimpfung mit einem Wirkstoff, um seinen Körper anzuregen, Antikörper gegen die Erkrankung zu bilden. Zusätzlich wird dem Patienten ein Mittel gespritzt, das die Erreger, die noch auf dem Weg zum Gehirn sind, aufhalten kann.
Gegen die Muskelkrämpfe erhält der Patient ebenfalls Medikamente. Zusätzlich wird der Patient mit weiteren Medikamenten ruhig gestellt, während er in einem ruhigen und dunklen Raum liegt.
Trotz durchgemachter Erkrankung ist der Patient nicht immun gegen die Tetanusbakterien. Erfolgt nach erfolgreicher Behandlung keine Tetanusimpfung, kann der Patient nach kurzer Zeit erneut an Wundstarrkrampf erkranken.
Tetanus gehört heutzutage zu den Routineimpfungen, die bei jedem Säugling durchgeführt werden. Auch jeder Erwachsene sollte darauf achten, die Impfung regelmäßig auffrischen zu lassen. Dank der Impfung gibt es heutzutage kaum mehr Fälle von Wundstarrkrampf.
Zum vollständigen Schutz sind beim Erwachsenen drei Impfungen im Abstand von sechs Wochen und einem halben Jahr notwendig. Säuglinge werden alle vier Wochen insgesamt viermal geimpft. Dann erfolgt eine weitere Impfung im Kindergartenalter von etwa fünf Jahren. Sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern erfolgt nach der Grundimmunisierung alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.
Meist wird die Tetanusimpfung mit der Impfung gegen Diphtherie kombiniert.
Verletzt man sich nun und es gelangt Schmutz in die Wunde, ist entscheidend, wann die letzte Tetanusimpfung stattgefunden hat. Ist sie länger als fünf Jahre alt, wird in jedem Fall aufgefrischt. Auch wenn Zweifel bestehen, tendieren die Ärzte zur Auffrischung, um kein Risiko einzugehen.
Die Tetanusimpfung wird von allen Krankenkassen gezahlt und zählt zu den wichtigsten Impfungen.
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