3. März 2009
Tetanus wird durch Bakterien verursacht. Die Erkrankung endet trotz Behandlung oft tödlich.
Mit dem Tetanuserreger kann man sich infizieren, wenn man eine kleine Wunde hat und diese durch Schmutz zum Beispiel von der Erde, von Steinen oder von Kot von Tieren verunreinigt wird. Die Bakterien treten über die Wunde in den Körper ein und gelangen so zum Gehirn, von wo aus die heftigen Krämpfe verursacht werden. Wenige Tage bis zu zwei Monate, nachdem man sich mit den Bakterien infiziert hat, bricht die Erkrankung aus.
Je kürzer die Inkubationszeit ist, also die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung, desto ernstzunehmender ist die Erkrankung und desto heftiger fallen die Krämpfe aus.
Wie die Erkrankung verläuft, hängt davon ab, wie viele Erreger in die Wunde gelangt sind. Leichte Erkrankungen dauern etwa einen Monat, sehr schwere Erkrankungen können auch drei Monate andauern.
Sehr häufig treten im Rahmen der Erkrankung Komplikationen auf, die etwa bei jedem dritten tödlich enden. Durch die Krämpfe können die Betroffenen oftmals nicht mehr atmen und ersticken. Während der Krämpfe treten auch oft Brüche an den Wirbelkörpern auf.
Auch wenn Tetanus frühzeitig erkannt wird und der Patient sofort in ein Krankenhaus auf die Intensivstation kommt, kann die Hilfe bereits zu spät kommen.
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