Winterdepression

Saisonale Depressionen - Niedergeschlagenheitsgefühl, das durch Kälte und Dunkelheit entsteht

Viele Menschen leiden im Winter an der so genannten Winterdepression. Durch die lang andauernde Kälte, die verminderte Sonneneinstrahlung und die langandauernde Dunkelheit in Herbst und Winter stellen sich bei vielen negative Gefühle ein, die einer Depression gleichen. Allerdings ist die Winterdepression meist mit Einbruch des Frühlings wieder behoben.

Dunkelhaarige Frau mit Schal, Mütze, Handschuhen und weißem Wintermantel steht in der Natur
Beautiful brunette woman in autumn/winter scene © Katie Little - www.fotolia.de

Bei einer Winterdepression handelt es sich um eine saisonal abhängige Depression (SAD). Diese kommt regelmäßig in den dunklen Monaten ca. Mitte September bis etwa März zum Ausbruch.

Krankheitsbild

Symptome sind

Die Betroffenen leiden an einer

und können sie nicht erklären. Sie treten meistens etwa im 20. Lebensjahr erstmalig auf und verstärken sich im späteren Alter. Durch

  • verstärkten Appetit

kommt es in diesen Monaten oftmals zu

Besonders Frauen sind von dieser Art Depression befallen. In der heutigen Zeit ist auch ein Befall von vielen Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen. Zu bemerken ist, dass diese Krankheit in warmen Ländern ganz selten auftritt, aber in den skandinavischen Ländern witterungsbedingt noch viel häufiger als in Deutschland.

Behandlung und Vorbeugung

Auftretende Depressionen kann man durch Medikamente behandeln. Diese sind allerdings nur zur Unterstützung gedacht. Depressionen sind eine richtige Krankheit und müssen behandelt werden.

Um Winterdepressionen in den Griff zu bekommen, sollte man

  • möglichst oft an die frische Luft gehen,

auch bei schlechtem Wetter.

  • Eine gesunde Kost,

aber auch Schokolade in Maßen, sind gute Mittel gegen diese Krankheit.

können ebenfalls behilflich sein, seine Winterdepression in Schach zu halten. Eventuell kann man sich auch eine Lichttherapie verschreiben lassen, wenn alles nicht helfen will.

Das Wichtigste ist aber, positiv zu denken. Niemals sollte man sich negative Gedanken einreden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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