LötfetischistBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
Gestern zu später Stunde habe ich mir in den Kopf gesetzt endlich meine 2 Warzen an der linken Fußsohle los zu werden. Bisher hatte ich mich damit nicht weiter beschäftigt, da sie mich nicht weiter gestört haben und alle bisherigen Warzen immer wieder von alleine verschwunden sind. Ganz besonders gut funktionierte das ganze beim "Abwarten" beim Badeurlaub am Meer. Letzten Sommer jedoch klappte es nicht und die Warze blieb bzw. wurde größer und eine zweite Warze wuchterte direkt daneben. Sie sind ungefähr 3mm groß und verursachen keine Schmerzen.
Also wie gesagt gestern hatte ich dann die grandiose Idee die Warzen endlich zu behandeln. Bisher habe ich alle Versuche eher halbherzig befolgt.
Meine Idee war, den Lötkolben zu benutzten, den ich schon damals als ich Nagelpilz hatte erfolgreich angewendet hatte. Der Pilz war damals innerhalb von 4 Wochen verschwunden und das ohne viel Aufwand. Der Grund, dass ich auf die Idee kam war damit begründet, dass eine Warze ja im Prinip auch eine Art abgestorbener Hautschübchen sind und man eigentlich keinen großen schmerz verspüren sollte wenn man sie mit Hitze behandelt.
Gestern war es dann so weit. Habe den Lötkolben gut aufgeheizt und nach einiger Überwindung ganz leicht mit der Spitze die Warze in der Mitte berührt. Es tat komischerweise nicht weh, dennoch wurde die Haut weiß und braun.
Als ich vor lauter weiß/braun nichts sehen konnte nahm ich ein Wattestäbchen mit Klosterfrau Melissengeist getränkt und säuberte die Warze. Da sah ich schon, dass sich eine Art Loch eingebrannt hatte. Mit Begeisterung folgten noch 3 weitere Runden. Dann hörte ich auf, da es jetzt schneller schmerzte und ich davon ausging, dass ich nun auf gesunde Haut treffen würde.
Als abschließende Behandlung träufelte ich noch Teebaumöl in beide "Löcher" und klebte ein wasserfestes Pflaster drüber.
Die Befürchtung, jeder Schritt könnte nun schmerzhaft sein blieb aus. Es tat rein gar nichts weh.
Jetzt bin ich am Überlegen, ob mein Handeln richtig war. Meint ihr ich bekomme die Warze so weg? Wird sie wieder kommen?
WosiBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo Lotfetischist,
ich habe Deinen Artikel als Anregung empfunden. Ich hatte am rechten Zeigefinger ebenfalls eine Warze, die ich bereits mehrfach erfolglos mir Wartner und Verrumal behandelt hatte. Am meisten störte mich, daß bei zufassen die Warze auf den Untergrund drückte und ich somit nicht mehr fest zupacken konnte. Außerdem fing die Warze häufig an zu bluten und es war verhältnismäßig langwierig, die Blutung zum Stillstand zu bekommen.
Aufgrund Deiner Anregung versuchte ich es diesmal ebenfalls mit dem Lötkolben.
Ich kann bestätigen, daß es nicht weh tut, solange man mit dem Lötkolben nur abgestorbene Partien berührt. Da Warzen bekanntlich durch eingedrungene Viren verursacht werden, mußte ich also diese Viren mit Hitze abtöten. Der Erfolg war überzeugend. Ich habe jetzt lediglich noch einen kleinen schwarzen Fleck am Finger (schmerzt nicht), der nur noch abheilen muß.
Nach der Eigenbehandlung versorgte ich die Wunde zur Desinfektion mit Kodan und anschließend mit einem Pflaster, daß ich zuvor mit Teebaumöl getränkt hatte.
Im Grunde macht der Arzt nichts anderes, wenn er die Warze mit einem Laser verschmort, nur daß diese Methode wesentlich aufwendiger und wesentlich teurer ist.
Vielen Dank für den Tip.
SonnengottBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Habe eine Warze am Finger durch zwei Behandlungen mit der Lupe und Sonnenlicht weg bekommen. Die Schmerzen waren minimal. Hatte das Mistding von Warze dort schon seit Jahren.
Die Warzen die ich an der Fußsohle habe und erheblich größer und zahlreicher sind, sind nach zwei Behandlungen auf dem Rückzug.
Kaum zu glauben das so etwas primitives so gut hilft. Wartner und zahlreiche Hausmittelchen haben die Warzen nicht im geringsten beeindruckt - die haben sich einfach fröhlich weiter vermehrt.
Ihr müsst nur aufpassen das ihr euch kein Loch irgendwo rein brennt. ;) Habe die Behandlung drinnen durchgeführt durch das geschlossene Fenster - das sollte die bösen UV-Strahlen weitgehend fernhalten.
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