Mein Erfahrungsbericht! Vorhautentfernung wegen angeborener Phimose (Vorhautverengung)

Gast
Schokolade1988

Ich musste mir mit 20 aufgrund meiner (warscheinlich) angebohrenen Vollständigen Phimose (Vorhautverengung) die Vorhaut entfernen lassen.
An dieser Stelle schreibe ich hier alle meine Erfahrungen auf, die ich damit gemacht habe, da ich einen solchen Bericht vor der OP selbst hätte gebrauchen können.
Ich werde hier nichts schönreden und keine schonenden Formulierungen verwenden. Jeder geht mit sowas anders um, also wer lieber nicht zu genau wissen will, was da auf ihn zukommt, der sollte jetzt bitte nicht weiterlesen! An dieser Stelle will ich auch nochmal anmerken, dass sowas natülich bei verschiedenen Menschen anders verlaufen kann und ich nicht behaupten will, dass jeder das alles genauso erleben wird wie ich. Außerdem will ich auch niemanden in seiner/ihrer Meinung kritisieren oder sogar angreifen! Ich schreibe nur so neutral es geht meine Erfahrungen auf:

Schon lange trage ich diese Bürde mit mir rum. Seit mein Vater mir irgentwann mal gesagt hat, dass ich die Vorhaut beim Duschen vorziehen muss, damit es da unten richtig sauber wird, weiss ich; da stimmt irgentwas nicht. Schnell habe ich erfahren, dass es nicht normal ist, die Vorhaut nicht vorziehen zu können, dass ich so nie Sex haben könnte! Anstatt es meinen Eltern zu erzählen oder einfach direkt zum Arzt zu gehen, schob ich das ganze Jahrelang vor mich hin, hatte Angst davor mit Mädchen weiter zu gehen, als nur zu knutschen (Sie könnten mcih ja auslachen, oder es gar weitererzählen), hab mich neben Kumpels beim Pinkeln im stehen weggedreht, weil das durch die Phimose ziemlich unkontrolliert rauskam. Ich hab mich furchtbar geschämt. Niemandem habe ich es erzählt, keiner durfte es wissen, lieber hab ich es immer weiter mit mir rumgetragen und mein Gewissen drückte dabei immer mehr und mehr.
Kurz vor meinem 20. Geburtstag lernte ich nun aber das Mädchen meiner Träume kennen, mit dem ich 5 Monate später, 4 Monate nach meinem 20. Geburtstag im April zusammen gekommen bin. Es war alles so schön, so perfekt ... bis auf die Tatsache, dass ich immernoch diese Bürde mit mir trug. Nach etwa einem Monat, als ich gerade neben ihr im Bett lag, hab ich mir endlich ein Herz gefasst. Es hatte keinen Sinn mehr, das weiter zu verheimlichen, also hab ich es ihr erzählt. Es ist mir absolut nicht leicht von den Lippen gegangen, aber zumindest war es endlich draußen. Sie war sehr gelassen, ich den Tränen nahe. Das alles war mir so unglaublich unangenehm und peinlich, die ganze Beziehung, die so perfekt war, wurde durch diese dämliche Sache so unperfekt! Doch wie gesagt, sie hatte überhaupt kein Problem damit und obwol sie es ausdrücklich nicht von mir verlangt hat, hab ich ihr versprochen, noch diese Woche einen Termin beim Urologen zu machen, was ich auch tat!
Beim Arzt war ich im Wartezimmer zunächst sehr aufgeregt, ich wusste ja nicht, was auf mich zukommen würde. Als ich dann zum Arzt reingerufen wurde, hab ich ihm meine Situation unter größter scham erklährt und er meinte nur trocken: "Phimose, ja sowas haben wir ständig, allein morgen hab ich 4 Phimose Operationen!" Das hat mich direkt erstmal sehr beruhigt. Ich wusste zwar, dass Phimose sehr verbreitet ist, aber das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Desweiteren hat der Arzt mir noch gesagt, das Sex mit der Vorhautverengung ganz und gar nicht unmöglich ist, wes könnte einfach nur ein wenig ziepen. Diese Aussage hat mir all meine Sorgen erstmal sehr Sinnlos erscheinen lassen und nach einer kleinen Untersuchung konnte ich dann gehen. Ich hatte für Anfang September den OP-Termin, also erst in 3 Monaten! So hatte ich noch viel Zeit mich innerlich darauf vorzubereiten. Kurze Zeit später hatte ich das erste mal mit meiner Freundin Sex. Es war noch recht problematisch mit der engen Vorhaut und manchmal ging es gar nicht, aber wenigstens hat es meistens funktioniert.
Anfang September an einem Mittwoch um 9 Uhr war es dann soweit, ich saß beim Arzt voller Aufregung im Wartezimmer, erst einen Tag vorher habe ich meinen Eltern davon erzählt, die das auch völlig gelassen und absolut nicht überrascht aufnahmen. Meine Mutter musste mich zum Arzt begleiten, wegen der Nakose, als Überwachung auf dem Rückweg. Das war erlich gesagt auch der Einzige Grund, warum ich das meinen Eltern erzählt habe. Nun wirde ich in den OP gerufen. Im Vorraum musste ich alles, bis auf mein T-Shirt und die Boxer Shorts ausziehen. Im OP Raum wurde ich vom Arzt, der Nakose Ärztin und einer Assistentin empfangen. "kann ich jetzt auch noch abhauen?" hab ich den Arzt gefragt und er antwortete: "Klar kannst du das, aber vielleicht willst du das hier ja nun auch hinter dich bringen?". Ich hab mich also auf den OP-Tisch gelegt ... Es ist ein wirklich schreckliches Gefühl zu wissen, dass mein gleich einschläft und mit einem Operiertun Penis, und mit verbänden da unten aufwachen würde. Aber nun gab es kein Zurück mehr. Die Nakoseärztin steckte mir die lange Nadel in den Arm, mit dem schlach am anderen ende (Tat nicht so weh, wie ich befürchtet hatte) und etwa 3-4 Sekunden später war ich weg!

[k]... Überall liest man das Selbe: "Das ist ein Routine Eingriff", "Das ist ein winziger Schnitt", "da bist du ganz schnell mit durch".
Ja, es ist ein Routine eingriff und ein winziger schnitt ... für den ARZT!
Glaubt mir eins, ich war nicht schnell damit durch, so klein der Einschnitt auch war und so oft der Arzt diese Art von Eingriff schon gemacht haben mag, es war ein langer und unangenehmer Weg der Genesung, das ist nicht in ein, zwei Wochen oder einem Monat vorbei. Immerhin sprechen wir hier von einem sich biegenden, und anschwellenden Körperteil und nicht von einem Finger oder ähnlichem. Aber dazu später mehr ...[/k]

Im Aufwachraum, tat ich genau das, was man in einem Aufwachraum tun sollte, aufwachen! Ich fragte erstmal völlig benebelt nach meiner Freundin und bin dann wieder eingeschlafen. Irgentwann bin ich wieder Aufgewacht, war allein und bin direkt aufgestanden und in T-Shirt und Boxershorts geradewegs raus, zur Rezeption gelaufen! Natürlich wurde ich sofort zurück gebracht und auf die Liege gelegt. Ich hatte starke schmerzen und habe, wie meine Mutter mir danach erzählt hat immer wieder nach Schmerzmittel gebeten. Ich selbst weiss von der Aufwachphase nur noch wenig. Die Nakose bekam mir nicht gut und ich hatte furchtbare Kreislaufprobleme. Mir war extrem schlecht und ich hätte mich fast übergeben. NAch einiger Zeit Füße hochlegen, ging es dann einigermaßen und ich konnte langsam mit meiner Mutter zum Taxi taumeln. Zu Hause hab ich erstmal auf die Uhr geschaut, es war schon Mittag. Die Schmerzen ließen mit den entsprechenden Tabletten nun nach und mein Kreislauf kam almählich wieder in Schwung. Daraufhin besserte sich meine Laune erheblich ich erstmal meinen besten Freund an (Meine Freundin war bis Nachmittags in der Schule) und hab ihm alles erzählt. Anders als erwartet reagierte auch er völlig normal auf die Nachricht, dass meine Vorhaut zu eng war und abgeschnitten werden musste. Noch im selben Gespräch konnte ich mit ihm Witze darüber machen und drüber Lachen, das tut wirklich gut. Von da an, war ich sehr viel offener, anderen LEuten gegenüber, was diese Sache betrifft. Das Telefonat beendete ich mit den Worten, meinen neuen Penis jetzt auf dem Klo einzuweihen, was ich auch tat. Das erste mal Pinkeln war halb so schlimm, der sehr straffe und dehnbare Verband war so um die Wunde gebunden, dass ich noch ganz normal damit pinkeln konnte.
Besonders geführchtet habe ich mich vor der Nacht, da Männer jede Nacht wie der Arzt sagte, 7-9 Erektionen haben und das wird natürlich schmerzhaft! Mit einer Tablette vorm Schlafen gehen, ging die erste Nacht aber überraschend gut rum. Ich bin nur ein, oder zwei mal aufgewacht und hatte nur leichte Schmerzen. Die nächsten zwei Nächte gingen dagegen ganz und gar nicht so leicht rum, troz Schmerzmittel. Die Zeit von Mittwoch bis Samstag war allgemein sehr erschwerlich und immer wieder voller Schmerzen und Angst, aus irgentwelchen Gründen eine Erektion zu bekommen.
Am Samstag konnte ich nun den Verband abnehmen. Davor hatte ich seit Mittwoch große Angst. Von diesem verletzten, empfindlichen und so heissgeliebten, unglaublich wichtigen Gebilde den engen elastischen und mit 3 langen Klebestreifen befestigten Verband abzunehmen! Zunächst sollte ich das Ganze in einem Eimer mit Kamillebad einweichen. Das hab ich so etwa 15 Minuten gemacht und dann ganz langsam und Vorsichtig die Klebestreifen ebgemacht. Ich bin bei sowas ohnehin schon sehr zimperlich und an dieser Stelle ist das dann natürlich nur umso unangenehmer. Als ich das dann geschaft hatte, saß der Verband aber immernoch bombenfest! Dieser hatte nämlich an der unterseite auch eine Klebende Fläche, also musste ich ihn erstmal vorsichtig abwickeln und ich ahnte schon was mir an der untersten Schicht angekommen blühen würde. Widererwarten klebte der Verband jedoch nicht an meiner Eichel fest, ich konnte ihn da ganz leicht ablösen. Diese war nun knallrot und klein. Durch den Straffen Varband, war sie die erste Zeit schmaler als der Penis selbst. Die Narben und die Nähte waren natürlich auch gut zu sehen und um die Wunden herum war es sehr stark angeschwollen. Das war schon kein schöner Anblick, aber doch wesentlich erträglicher, als ich befürchtet hatte.
Mein Arzt hat mir den Tipp gegeben, aufgrund der noch extrem empfindlichen Eichel, nach der Abnahme des Verbandes ein Tuch mit Vaseline eingerieben drum zu wickeln, das sollte die Sache angenehmer machen. Er hatte recht, ich konnte Hosen und enge Unterhosen tragen, fast ohne beschwerden, solange alles richtig sitzt. Am Abend war ich mit meiner Freundin auf einem Geburtstag mit Übernachtung. Es ist schon verdammt scher nach drei Tagen ohne Sex und ohne jegliche Stimulierung oder gar Befriedigung, neben der Freundin zu sitzen und zu schlafen und dabei so an sich zu halten. Ich konnte nicht anders und hab ein paar gewisse unauffällige Dinge unter der Wolldecke mit ihr gemacht, doch bei jeder kleinsten berührung spürte ich, wie es gleich das Blut in meinen Penis gepumpt und große Schmerzen verursacht hat. Irgentwann ging es einfach nicht mehr, die Schmerzen waren einfach zu groß. Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Es herrschte ständig eine gewisse sexuelle spannung und jede kleinsten Regung wurde sofort mit ordentlichen Schmerzen bestraft. Jeden Tag habe ich mein Glied fleißig 15-20 Minuten in Vaseline Gebadet und danach ein neues Tuch mit Vaseline eingerieben. In den alten Tüchern waren noch nach Wochen Blutspuren zu finden. Mein Zustand verbesserte sich in den nächsten 2 Wochen kaum. Nach drei Wochen, hat meine Freundin mir das erste Mal erfolgreich einen runtergeholt und nach vier Wochen hatte ich das erste mal mit ihr sehr schmerzhaften Sex. Nach 5 Wochen konnte ich 10 Tage lang bei ihr wohnen, weil sie Sturmfrei hatte. In der Zeit hatten wir natürlich regelmäßig Sex, doch wirklich schmerzlos ging das noch lange nicht. Mehr als einmal am Tag war fast unmöglich, weil die Schmerzen einfach noch zu groß waren.
Ich fasse mal zusammen: Nach 3 Wochen der erste Orgasmus, nach 4 Wochen, das erste mal Sex, nach 5 Wochen regelmäßiger, dennoch schmerzhafter Verkehr. Klar, ich hätte auch mal 2 Monate auf Sex verzichten können, dann wäre es vielleicht weniger schmerzvol gewesen, aber das ist nunmal nicht so leicht. Ich hab die Schmerzen gerne in Kauf genommen und aufgegangen sind die Wunden dabei nie (Übrigens ging das ohne Kondom besser). Die schwellungen um die Narben herum waren auch nach 2 Monaten noch da, die können eine ganze Weile brauchen um abzuschwellen.
7 Wochen lang musste ich das Vaselinetuch benutzen. Das war im Alltag sehr unpraktisch, da es dauernd verrutscht ist und ich ständig neue Vaseline benutzen musste, weil die nach einem Tag auf dem Tuch trocknet. Irgentwann habe ich es dann einfach weggelassen. Die Eichel war zwar immernoch sehr empfindlich und die ersten Tage ohne Tuch waren sehr unangenehm, aber ich dachte mir, dass sie vielleicht einfach abhärten muss, was sie mit Tuch nicht kann und anscheinend hatte ich recht. allmählich wurde es immer besser und angenehmer. Nun, nach 4 Monaten spüre ich das nur noch, wenn ich darauf achte. Die Eichel ist immernoch empfindlich, es ist immernoch unangenehm, den Duschstrahl dagegen zu bekommen die Wunden scheinen immernoch minimal angeschwollen zu sein, und es tut auch beim Sex immernoch ein kleines bisschen weh, aber es lässt sich mitlerweile gut damit leben und ich bin froh das gemacht zu haben. Der Sex funktioniert so wesentlich besser, ich fühle mich im Gefühl keineswegs beeinträchtigt und es sieht in Ordnung aus. Alles in alleim bin ich zufrieden!



So, dass war mein Erfahrungsbericht. Wenn jemand noch fragen hat, beantworte ich die gerne!

Gast
wowii93

Toll

Wow du bist mutig .. ich traue mir das nicht.. ich habe zu viel Angst.. ich schleppe das schon mein ganzes leben lang mit mir herum.. und traun.mich nicht mit meinen Eltern darüber rede! :(

Gast
Flo710

@wowii93

Red mit deinen eltern just do it

und der erfahrungsbericht war gut

Mitglied Muh ist offline - zuletzt online am 14.08.10 um 02:49 Uhr
Muh
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Mitten drin

Ich bin gestern operiert worden. Mir war eigetlich nicht schlecht, ich bin schnell aufgewacht und hatte kaum schmerzen.
Ich frage mich jetzt nur wie lange es dauern wird bis ich kein unangenehmes gefühl meh verspüre wenn ich mcih bewege, ichahbe gelesen dadauert etwa 5-7 tage. Ich fühle mich aber etwas allein gelassen, mir wurde nciht gesagt wann ich den verband wechseln sol, medikamente beomme ich beim urologen, der erst ineiner woche Zeit hat. Ich habe keine Ahnungwann ich was tun soll.

Gast
roman

Wurde bei mir vor 3 tagen gemacht

Bei mir wurde eine verklebung gelöst ich hatte keine schmerzen danach allerdings blutete es etwas abends (hab mir die windeln meiner schwester geliehen ;) ) nach der op hat mir der arzt aber nicht gesagt ob ich die vorhaut danach noch bewegen muss o.ä. kann mir da jemand sagen ob man das machen muss.aber sonst guter guter erfahrungsbericht danke lg roman ps. bin 13 jahre alt

Gast
Mäh

Problem

Ich bin 16 und bekomme bei meiner freundin einfach keinen hoch, oder zumindes nicht langgenug, kann das daran liegen das ich mit 8 opperrirt wurde und nun, da die eichel nicht geschützt unter der vorhaut liegt, nichtmehr so empfindelich ist?

Mitglied david-matthias ist offline - zuletzt online am 17.09.20 um 18:33 Uhr
david-matthias
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@Schokolade1988 und @Mäh

Schokolade, Dein Bericht ist klasse - bei allem, was Du durchgemacht hast, bist Du schließlich aber doch froh darüber, dass Du das durchgezogen hast und kannst das hier auch so schreiben. Ich kann Dich nur dazu beglückwünschen! Aus eigener Erfahrung und derjenigen einiger Anderer kann ich nur sagen, dass es VIEL besser ist, wenn man FRÜH beschnitten wird (bei mir war's, als ich 10 war), am besten vor der Pubertät. Dann sind solche Probleme eher sehr selten.

Mäh, Dein Problem kommt ganz sicher nicht vom Beschnittensein oder von der "Unempfindlichkeit" der Eichel. Ich wurde mit 10 beschnitten und bekomme auch gelegentlich keinen hoch und machmal auch nicht sehr lange - aber meistens: megastarke und megalange Erektionen. Das ist eine reine "Kopfsache" - irgendwas wird da sein, was Dich so steuert, dass Du keine oder nur eine kurz dauernde Erektion bekommst. Versuch mal darüber nachzudenken, was Dich stören könnte. Meine vielen Gespräche mit anderen Beschnittenen (auch seit langem ohen Vorhaut) zeigen, dass es "daran" (mangelnde Sensibilität der Eichel, und Wegfall der Nerven in der Vorhaut) jedenfalls NICHT liegt.

Gast
Leon

Hey

Wow , echt mutig ,
ich habe auch Phimose und bin 14 jahre alt .
Ich würde eventuell das gleiche wie du machen aber ich habe
halt angst davor was soll ich tun ?

Mitglied david-matthias ist offline - zuletzt online am 17.09.20 um 18:33 Uhr
david-matthias
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@Leon: Information ist alles!

Du solltest Dich umfassend informieren - das Internet ist voll von Foren, in denen Berichte über Beschneidungen gegeben werden. Allerdings gibt es Foren, die von vorne herein GEGEN Beschneidung eingestellt sind - in denen dann auch nur Horrorstories stehen. Das Gegenteil gibt es auch. Versuch Dir möglichst viele unterschiedliche Beiträge in unterschiedlichen Foren durchzulesen. Die Foren der "Bravo" sind übrigens ziemlich neutral und deshalb ganz okay. UND: Geh mal gelegentlich zu Eurem Hausarzt (Deinen Eltern kannst Du ja irgendwas erzählen, wenn Du den "richtigen" Grund nicht nennen willst) und lass Dich auch von dem mal beraten.

Gast
matula64

Mal nicht so empfindlich

Schokolade 1988 ist nur zu empfindlich und ängstlich.Ausserdem soll er erstmal deutsch schreiben lernen.Ich kann nur sagen:schnipp,schnapp und schon ist der Zipfel ab.

Gast
chris

Angst

Hi bin 23 und hatte schon sex mit kondom. alles in allem hab ich so ziehmlich dasselbe problem. das schlimmste ist meine angst vor den schmerzen nach der op...irgendwelche tips wie ich die angst überwinden kann? :(

Gast
alex

Besser früh als spät

Die Situation mit deiner Freundin hat die Heilung sicher nicht unterstützt .-) also jungs besser so früh wie möglich machen lassen und nicht warten bis ihr sex haben wollt. Ist auch weniger schmerzhaft so^^

Gast
Jürgen (61 Jahre)

Habe das Ganze etwas anders erlebt

Ich hatte keine volnarkose, sondern nur örtliche Betäubung. musste die 1. drei Tage auch täglich zum Arzt, wo der Verband gewechselt wurde, war auch etwas schmerzhaft. Am 3. Tag bekam ich keinen neuen Verband mehr. Die Wunde verheilte ansich recht gut, versachte aber in bestimmten Lagen des Geschlechtsteils Schmerzen. So konnte ich als Lkw-Fahrer auch zwei Wochen nicht arbeiten gehen. Jetzt ist es sieben Wochen her seid der OP. Soweit ist alles gut verheilt. Die Narbe zwar immer noch uneben und empfindlich und an der Spitze (Eichel) kein richtiges Gefühl. Jetzt nach 7 Wochen der 2. versuch Sex zu machen. Es ging, war aber kein Erlebnis! Kein Gefühl im Geschlechtsteil. Nur die Haut vom Penis ist sehr empfindlich.
Wie ich anderen Foren lesen konnte ist der Genesungsprozess auch sehr unterschiedlich. Da berichten Beteiligte, dass sie nach mehreren Monaten noch nicht in der Lage sind normalen Sex zu haben, andere wiederum sagen, dass es nach ca. 8 wochen geht.

Gast
Sascha

Moin, bin 21 Jahre alt,
habe mich mehr als 6 Jahre vor der OP gedrückt. Bis vor einer Woche hat das Wasserlassen- mit aufblähen der Vorhaut- gut geklappt, weswegen ich dies auf der langen Bahn schob.
Letzte Woche konnt ich fast garnicht mehr pinkeln. Erst zum Hausarzt, dieser schickte mich gleich ein Stockwerk höher zum Urologen. Hat sich mein gutes Ding angeschaut, Termin hätte er erst am 18.12. frei zum operieren.
Am Nachmittag ging dann garnichts mehr, Blase voll, kein Pinkeln möglich. Nach paar mal hin und her Bewegen der Vorhaut kam ein weißes Klümpchen aus der Vorhaut und der angesammelte Urin in der Vorhaut entweichte, blase aber immernoch voll. 2 Stunden später ins Krankenhaus, die legten mir vorerst ein Harnröhrenkatheter und haben die Verklebung gelöst. Heute fand denn die OP im Krankenhaus statt. Erster Toilettengang, war erst sehr zögerlich beim Wasserlassen. Aber war kein Schmerz zu spüren. War auch sehr überrascht, wie schnell ein Toilettengang erledigt sein kann.
Wie dass optisch aussieht, weiß ich nicht, Verband ist noch drauf.

Mein Tipp an den nächsten:
Schieb es nicht zu sehr lange hin.

Mitglied Uwe65527 ist offline - zuletzt online am 20.11.20 um 00:15 Uhr
Uwe65527
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Der Bericht ist schon heftig

Was da von Schokolade1988 geschildert wurde, ist schon hefig. Ich denke, in der Regel geht es einfacher.

Ich hatte eine lange Rüsselvorhaut, die sich ab und an auch entzündete. Die Entzündungen konnte ich durch Zurückziehen der Vorhaut zwar vermeiden, aber die lange Vorhaut rutschte doch immer wieder mal zurück. Die Länge war auch beim Urinieren störend. In den USA sah ich dann im Schwimmbad, dass dort alle Männer ohne Ausnahme straff beschnitten waren und wollte das für mich schließlich auch. Es würde mein Problem sicher nachhaltig lösen und würde sicher besser aussehen als mein langer Rüssel. Ich habe allen Mut zusammen genommen und nach einigem Zögern einen entsprechenden Termin gemacht. Zunächst gab es eine Voruntersuchung . Der Arzt wollte nur eine Teilbeschneidung machen und einen Rest belassen, der die Eichel noch teilweise bedecken sollte. Ich sagte, dass ich eine vollständige Beschneidung wünsche. Das war kein Problem. Er könne genau so gut auch mehr Haut entfernen. Dann bekam ich meinen Op-Termin, drei Wochen nach der Voruntersuchung. Klar war da auch so ein komisches Gefühl, aber jetzt gab es für mich kein Zurück mehr. Der Termin stand. In drei Wochen sollte ich also ohne Vorhaut sein. So richtig vorstellen konnte ich mir das noch nicht. Am Op-Tag fuhr ich dann wieder hin, zugegeben mit diesem etwas schummerigen Gefühl im Bauch, was mich in diesen drei 3 Wochen immer wieder begleitet hatte. Bei der Anmeldung sagte ich meinen Namen. "Sie sollen heute beschnitten werden." Ich bejahte das und sollte noch kurz im Wartezimmer Platz nehmen. Die Minuten dehnten sich. Hatte jemand das Gespräch bei de Anmeldung gehört? Wusste jemand, welcher Eingriff mir jetzt bevor stand? Dann wurde ich in den OP gerufen. Ich sollte mich bis auf das Unterhemd ausziehen. Arzt und OP-Schwester zogen sich sterile Kleidung an, und dann lag ich mit nackten Genitalien auf dem OP-Tisch. Nun musste es unweigerlich geschehen. Die Op sollte unter örtlicher Betäubung erfolgen. Der Arzt zog mir die Vorhaut ein letztes Mal über die Eichel zurück uns setzte an der Peniswurzel zwei Spritzen zur Betäubung. Die Kanüle blieb zunächst stecken für den Fall, dass nachgespritzt werden muss. Ich lag ruhig da und spürte keinen Schmerz, ab und an mal etwas Druck. Derr Arzt arbeitete ruhig, und ich ließ es geschehen. Nach etwa zehn Minuten zuckte ich etwas und der Arzt spritzte noch etwas Betäubungsmittel nach. Nach etwa einer Viertelstunde war es schon erledigt. Ich durfte mein frisch beschnittenes Stück zum ersten Mal anschauen. Es war ein neuer, ungewohnter Anblick mit freier Eichel und frisch vernähter Op-Wunde. Ich hatte nun nicht mehr diesen unappetitlichen, langen Rüssel, der alles bedeckte, Jetzt endlich war auch ich radikal beschnitten, meine Eichel lag frei am glatten Schaft. Da, wo die Vorhaut zuvor eine zusammen geschobene Wulst bildete, um wieder über die Eichel zu rollen und diese zu bedecken, befand sich jetzt am glatten Schaft nur noch die Naht. Ich erklärte mich mit dem Ergebnis einverstanden und freute mich dass die Op so gut verlaufen war. Dann erhielt ich einen festen Verband mit einer kleinen Öffnung zum Urinieren. Dieser Verband vermied, dass das gute Stück übermäßig anschwoll. Insgesamt mit Vorbereitung und Ankleiden hatte es etwa eine halbe Stunde gedauert. Ich holte im Warezimmer meine Jacke. Einige Leute saßen immer noch da. Wusste jemand, welchen Eingriff ich hatte machen lassen? Ich fuhr nach Hause und war überrascht, dass auch später keine übermäßigen Schmerzen auftraten. Der Verband bedeckte die Eichel größtenteils, sodass auch keine Erektionen auftraten. Der dicke Verband schützte die Eichel wie zuvor die Vorhaut. Es fühlte sich nicht anders an. Die nächsten zwei Tage habe ich mich etwas geschont. In dieser Zeit hatte ich keine Probleme und auch keine nennenswerten Schmerzen. Nach zwei Tagen wurde der feste Verband vom Arzt entfernt. Der Schaft hinter der Eichel war noch etwas geschwollen, aber die Wunde war schon trocken und geschlossen. Aus Sicht des Arztes alles in Ordnung. Auf die Wunden kam nur noch eine Mullkompresse, die ich später wechseln sollte. Die Fäden würden sich selbst auflösen. In einer Woche sollte ich wieder kommen. Auch in dieser Zeit hatte ich keine Probleme. Schmerzen hatte ich keine, und die Schwellung ging weiter zurück. Als ich die Kompresse dann weg ließ, spürte ich erstmals die ungeschützte Eichel. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Am 7. Tag lösten sich die Fäden auf, und die Narbe war vollständig geschlossen. Jetzt sah es immer besser aus. Die Schwellung war weitestgehend abgeklungen, es gab nur noch die gerötete Narbe am glatten Schaft hinter der nun frei liegenden Eichel. Bei der zweiten Nachkontrolle war wieder alles in Ordnung. Der Arzt meinte, ich könne normal baden, duschen, Sport treiben. Alles war völlig unspektakulär verlaufen. Die letzte Nachuntersuchung nach weiteren 14 Tagen war nur noch Formsache. Alles war gut, ich hatte es also ganz locker und ohne Probleme hinter mich gebracht. Alles sah aus, als wäre ich schon länger ohne Vorhaut gewesen. Und Entzündungen sollten mich nun auch nicht mehr plagen. Warum hatte ich eigentlich zuvor immer wieder gezögert, mich beschneiden zu lassen? Es war doch so einfach, und eigentlich war gar nichts dabei.

Sicher ist der Heilungsverlauf individuell verschieden. Ich will den Beitrag von Schokolade1988 nicht grundsätzlich anzweifeln. Aber man muss keine Angst haben, beschnitten zu werden. Nach meinem positiven Verlauf bin ich für eine Beschneidung eher aufgeschlossen. Ich kann jeden, der eine Beschneidung in Erwägung zieht, nur dazu ermutigen. Wenn sich Probleme zeigen, sollte man nicht lange zögern. Bei mir ist es wirklich schnell und ohne Probleme verheilt. Aus meiner Sicht ist eine vollständige Beschneidung eine schnelle, unkomplizierte und nachhaltige Lösung für viele Probleme. Dehnen oder das Auskurieren wiederkehrender Entzündungen ist anstrengender. Die wiederkehrenden Entzündungen in der Kindheit haben mich mehr belastet als die spätere Beschneidung selbst. Ich würde auch immer wieder die radikale Beschneidung bevorzugen. Hierbei wird das Bändchen mit entfernt, was nach der Beschneidung keine wirklich Funktion mehr hat und höchstens Probleme macht wenn es zu kurz ist. Und die Vorhaut wird auch vollständig entfernt, so dass keine neue Verengung oder Entzündung auftreten kann. Zudem ist es auch sauberer, weil sich kein Smegma ansammelt, von ausfließenden Entzündungssekret mal ganz zu schweigen.

Ich hoffe für Sascha, dass seine Heilung auch einen so unkomplizierten Verlauf genommen hat und dass auch er mit seinem Operationsergebnis zufrieden ist. Bei dem Tipp, es nicht aufzuschieben, hat er Recht.

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