28. November 2009
Wissenschaftler am Whitehead-Institut für Biomedizinische Forschung in Cambridge haben eine Methode entwickelt, um Viruserkrankungen künftig schneller behandeln zu können. Das Verfahren erlaubt es, gezielt festzustellen, auf welchem Gen die Informationen liegen, mit denen die jeweiligen Viren in die Wirtszelle gelangen.
Das Problem bei solchen Erkrankungen ist generell, dass Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben, sondern den ihrer Wirtszellen manipulieren, um sich zu verbreiten. Herauszufinden, wie und wo Viren die Wirte angreifen, kostet die behandelnden Ärzte häufig viel Zeit - Zeit die bei manchen Krankheiten nicht vorhanden ist.
Mithilfe eines sogenannten "Knockout-Screenings" kann man zukünftig die molekularen Netze entwirren, die von Bakterien und Viren gebildet werden. Je schneller solche Abläufe bei einer Virusinfektion bekannt sind, desto eher kann der Patient behandelt werden.
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