Venenprobleme sind inzwischen auch und besonders für viele Frauen in jeglichem Alter eine Belastung. Denkt man im ersten Moment, dass im Winter bei Kälte die Schwierigkeiten der schweren und schmerzenden Beine etwas nachlassen, zeigt sich allerdings genau in dieser Zeit, dass dem absolut nicht so ist. Die Ursache findet sich hierbei gleich in mehreren Faktoren. Lesen Sie nun welche das sein können und was man als Betroffener zur Linderung unternehmen kann.
Zunächst ist es eine Tatsache, dass gerade im Winter sehr oft die Beine regelrecht vergessen werden. Dick eingepackt in langen Hosen spürt man zwar dass da etwas nicht in Ordnung ist, aber weder fallen Schwellungen noch dicke hervorstehende Adern großartig auf. Fast scheinen folglich die Beine nicht nur aus dem Blickfeld zu gelangen, sondern auch aus dem Bewusstsein.
Dabei sind besonders die kalten Monate im Jahr bestens dazu geeignet, um desolate Venen behandeln zu lassen, denn gerade nach einer der unterschiedlichen Therapien wird das Anlegen von Bandagen oder auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen erforderlich.
Optisch nicht schick und deshalb unter langen Hosen im Winter hervorragend zu verstecken und das zumeist für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen. Um die Venen weiter zu entlasten folgen nach diesen zwei Monaten Wickel, die bis zum Frühling ebenfalls für andere Augen geschickt mit langen Hosen verpackt werden können.
Grundsätzlich zeigt sich mit dem Beginn der kalten Jahreszeit, dass viele Menschen sich weitaus weniger bewegen als es bei warmen Temperaturen der Fall ist. Folglich wird die Durchblutung deutlich reduziert und kann zu einem rascheren Stau in den Beinvenen führen, da durch ein langes Sitzen die Venenpumpen nicht aktiv arbeiten können.
Trägt man dann noch bei Krampfadern oder schweren Beinen enge Stiefel, ist das Malheur fast schon vorprogrammiert. Doch mit einigen Gegenmaßnahmen können Sie bei derartigen Beschwerden recht gut Abhilfe schaffen.
Zum Einen heißt es auch bei Kälte und Schnee sich täglich regelmäßig Bewegung zu verschaffen und das am besten in der frischen Luft. Ist es doch allzu ungemütlich, helfen auch Bein- und Fußgymnastik, ein Hochlegen der Beine oder das Tragen von Stütz- oder Kompressionsstrümpfen.
Zum Anderen sollten Sie enge Stiefel lieber nur zeitlich begrenzt tragen. Ein Präparat, zum Beispiel mit Rosskastanien, auf die belasteten Beine aufzutragen, ist zudem nicht nur aus pflegenden Aspekten eine sehr sinnvolle Ergänzung im Kampf gegen Krampfadern und Co.
Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser, gemischte Säfte oder Tee, reduzieren Sie Ihren Salzkonsum, wählen Sie viele frische Lebensmittel und vermeiden Sie bei starken Venenproblemen sowohl Saunagänge als auch lange und heiße Vollbäder.
Zudem sollten Sie sich rechtzeitig an einen Venenspezialisten wenden, der mit Ihnen die einzelnen Therapien besprechen wird, um endlich wieder beschwerdefrei mit schönen Beinen den Alltag erleben zu können.
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