10. Juni 2009
Sowohl Typhus als auch Paratyphus werden durch Salmonellen verursacht. Werden beiden Krankheiten rechtzeitig behandelt, bestehen gute Heilungschancen.
Beide Krankheiten werden jeweils durch verschiedene Salmonellenformen verursacht. Die Erreger befinden sich meist in ferneren Ländern im Trinkwasser oder in bestimmten Lebensmitteln. Sie gelangen durch die Ausscheidungen infizierter Menschen in das Wasser oder die Nahrung.
Die Erreger gelangen über das Wasser oder die Nahrung in den Darm des Menschen und von dort in die Lymphbahnen und die Lymphknoten. Die Erreger vermehren sich und gelangen schließlich über das Blut in die Organe. Etwa zehn Tage, nachdem der Mensch die Erreger aufgenommen hat, bricht der Typhus aus. Bei Paratyphus ist die Inkubationszeit etwas kürzer.
Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt, bestehen gute Heilungschancen. Erfolgt die Behandlung jedoch zu spät, kann dies zu Komplikationen wie Darmblutungen oder Lungenembolien führen.
Paratyphus verläuft etwas leichter als Typhus, hier gibt es nur wenige Todesfälle.
Nach überstandener Erkrankung scheiden etwa vier von hundert Betroffenen die Erreger weiterhin aus und können somit andere Menschen anstecken oder Lebensmittel verunreinigen, so dass sich andere Menschen auf diesem Wege wieder mit dem Erreger anstecken können.
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