Die meisten Tropenkrankheiten müssen medizinisch behandelt werden. Dabei kommen meist verschiedene Medikamente zum Einsatz.
Je nachdem, ob ein Patient an einer ansteckenden Tropenkrankheit leidet oder nicht, erfolgt die Behandlung entweder zuhause oder auf einer Isolierstation im Krankenhaus. Welche Therapie erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Krankheitserregern ab. Sind Bakterien die Verursacher, werden zumeist Antibiotika verabreicht. Beim Dengue-Fieber, das durch Viren hervorgerufen wird, beschränkt man sich auf die Behandlung der Symptome mithilfe von schmerzstillenden und fiebersenkenden Medikamenten. Im Falle von Malaria können verschiedene Mittel wie Chinin gegeben werden. Bei Durchfallerkrankungen erhält der Betroffene Infusionen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Fast immer benötigen die Patienten Bettruhe.
Um Tropenkrankheiten vorzubeugen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So sollte man, bevor man in fremde Länder reist, etwa 4 bis 6 Wochen vor Beginn der Reise, seinen Impfschutz überprüfen. Welche Impfungen sinnvoll sind, hängt auch von der Art der Reise ab und welche Gegenden dabei aufgesucht werden. In manchen Fällen genügen auch ganz einfache hygienische Maßnahmen. So sollte man in tropischen Ländern kein Leitungswasser trinken, das nicht zuvor abgekocht wurde, kein ungeschältes Obst essen und keine Lebensmittel bei Straßenhändlern kaufen. Wichtig ist zudem ein ausreichender Schutz gegen Stechmücken, wie zum Beispiel lange Kleidung, mückenabweisende Mittel oder ein Moskitonetz.
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