30. Juli 2010
Verschiedene Therapiemethoden können zur Behandlung der Trigeminusneuralgie eingesetzt werden. Einer Trigeminusneuralgie kann man nicht vorbeugen.
Zu Beginn einer Behandlung erfolgt meist eine medikamentöse Therapie. Gegen die Schmerzen benötigen die Patienten ein Präparat, das diese Schmerzen lindert. Dazu kann der Patient, der unter einer Trigeminusneuralgie leidet, jedoch nicht einfach irgendein Schmerzmittel einnehmen. Die meisten Schmerzmittel wirken erst nach einer gewissen Zeit. Da die Schmerzattacken jedoch nur wenige Sekunden bis Minuten andauern, sind derartige Schmerzmittel ungeeignet, wenn sie erst nach einer halben Stunde wirken. Die Patienten erhalten daher Medikamente als Langzeittherapie, die die Schmerzattacken verringern und den Schmerz jeweils erleichtern sollen.
Hilft die medikamentöse Therapie nicht, so kann auch eine Operation erfolgen. Auch diese verspricht jedoch keine 100%ige Garantie auf Heilung. Hier sind verschiedene Operationsmethoden möglich. Die gängigsten operativen Verfahren zur Behandlung einer Trigeminusneuralgie sind die so genannte mikrovasculäre Dekompression und die Ganglion-Gasseri-Techniken.
Die mikrovasculäre Dekompression erfolgt in Vollnarkose, der andere Eingriff in örtlicher Betäubung. Patienten, die keine Vollnarkose vertragen oder eine Vollnarkose aus anderen medizinischen Gründen nicht möglich ist, werden mit den Ganglion-Gasseri-Techniken behandelt. Ganglion-Gasseri wird der Nervenknoten genannt, den der Trigeminusnerv bildet. Über einen Schnitt in der Backe wird eine dünne Sonde bis zu diesem Nervenknoten eingeführt. Feine Nerven werden durch das Einbringen von Alkohol oder Hitze zerstört, so dass diese keine Schmerzen mehr weiterleiten können und der Patient somit schmerzfrei ist. Das Risiko dieses Eingriffes ist zwar gering, dennoch können diverse Komplikationen wie z.B. ein Dauerschmerz auftreten.
Die mikrovasculäre Dekompression wird unter Vollnarkose durchgeführt. Da bei der Trigeminusneuralgie oftmals ein Blutgefäß auf den Trigeminusnerv drückt, wird bei dieser Operation ein Polster dazwischen gelegt. Dazu wird ein Schnitt hinter dem Ohr des Patienten gesetzt und das Polster an die entsprechende Stelle gebracht. Auch dieser Eingriff birgt in Einzelfällen Risiken wie z.B. der Verlust des Hörvermögens auf der operierten Seite.
Statt eines operativen Eingriffes kann auch eine spezielle Bestrahlung erfolgen. Bestrahlt wird der Trigeminusnerv. Normalerweise wird diese Therapiemethode zur Behandlung von Gehirntumoren eingesetzt. Bei der Trigeminusneuralgie kann man damit jedoch auch gute Erfolge erzielen. Die meisten Patienten sind nach dieser einmaligen Bestrahlung schmerzfrei.
Einer Trigeminusneuralgie kann man nicht vorbeugen. Schmerzpatienten, die unter dieser Krankheit leiden, können lediglich versuchen, die Auslöser zu meiden.
Ich kenne die symtome einer trigeminusneuralgie zu gut. leider war ich eine unter 10 000, die die beidseitige neuralgie und alle 3 nervensträn...
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15.03.12 | |
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20.02.12 | |
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07.02.12 | |
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11.01.12 | |
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