11. März 2009
Die Therapie der Trichinellose erfolgt mit Medikamenten. Man kann der Erkrankung sehr gut vorbeugen.
Der Arzt verordnet Medikamente zur Abtötung der Larven und Würmer im Körper des Menschen. Am besten helfen die Medikamente zu Beginn der Erkrankung, wenn sich die Würmer noch nicht in der Muskulatur festgesetzt haben.
Der Arzt muss jeden Patienten mit Trichinellose namentlich beim Gesundheitsamt melden, da es sich um eine meldepflichtige Erkrankung handelt. Das Gesundheitsamt ermittelt so, woran sich der Betroffene infiziert hat und konsultiert die (möglichen) Fleischerzeuger sowie andere Menschen, die ebenfalls Fleisch dieses Herstellers verzehrt haben. Gelangt kontaminiertes Fleisch in den Handel, sind von der Trichinellose meist mehrere hundert oder sogar tausende Menschen betroffen, so dass die Krankheit in eine Epidemie ausarten kann.
Grundsätzlich sollte man Fleisch nicht roh oder auch nur leicht gebraten verzehren. Fleisch sollte immer richtig durchgebraten sein. Bei mehr als 65 Grad werden mögliche Larven sicher zerstört, so dass es zu keiner Infektion kommen kann. Wird das Fleisch etwa 20 Tage tief gefroren, werden die Larven ebenfalls abgetötet. Ein Durchbraten des Fleisches schützt jedoch in jedem Fall vor einer Infektion mit Würmern. Besonders bei Aufenthalten in fernen Ländern sollte man darauf achten, kein rohes Fleisch zu essen, da hier die Tiere oftmals nicht derart regelmäßig auf Erreger untersucht werden, wie dies bei uns der Fall ist.
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