30. Juli 2010
Nicht immer muss eine Toxoplasmose behandelt werden. Es gibt einige Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor dem Erreger zu schützen.
In den meisten Fällen merkt ein Patient nicht, wenn er an Toxoplasmose erkrankt ist. In diesem Fall muss auch keine Therapie erfolgen.
Schwangere, die bisher noch keine Toxoplasmose hatten, werden während der Schwangerschaft engmaschig überwacht. Sie müssen sich regelmäßig Blut abnehmen lassen, damit eine evtl. Toxoplasmoseinfektion sofort behandelt werden kann.
Bekommt eine Frau in der Schwangerschaft Toxoplasmose, so verordnet der Arzt ein Antibiotikum und zusätzlich Folinsäure. Beide Präparate bekommt zusätzlich auch das Baby nach der Geburt. Auch HIV-Patienten erhalten diese Präparate, wenn eine akute Toxoplasmose festgestellt wurde.
Gesunde Menschen müssen sich nicht vor einer Toxoplasmose schützen. Schwangere Frauen, die noch keine Antikörper gegen Toxoplasmose haben, müssen jedoch während der Schwangerschaft auf besondere Vorsichtsmaßnahmen achten: Fleisch muss immer gut durchgebraten sein, bevor es die Schwangere verzehren darf. Das Katzenklo sollte nicht von der Schwangeren gereinigt werden. Sämtliches Obst oder Gemüse, das verzehrt wird, muss gründlich gewaschen werden. Kommt die Schwangere z.B. beim Kochen in Kontakt mit rohem Fleisch, so muss sie sich anschließend gründlich mit Wasser und Seife die Hände waschen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
06.11.11 | |
![]() | TOXOPLASMOSE |
18.10.11 | |
![]() | TOXOPLASMOSE |
03.10.11 | |
![]() | TOXOPLASMOSE |
10.09.11 | |
![]() | TOXOPLASMOSE |
23.08.11 | |
![]() | TOXOPLASMOSE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Toxoplasmose Forum

