Sozialphobie

Soziale Phobie und Schüchternheit schränken das Leben des Betroffenen enorm ein

Menschen, die unter einer Sozialphobie leiden, sind meist scheu und schüchtern. Sie stehen ungern im Mittelpunkt und trauen sich nicht unter Leute zu gehen bzw. mit anderen Menschen zu kommunizieren, aus Angst sich blamieren oder versagen zu können.

Junge ängstliche Frau mit verweinten Augen steht vor Fenster und hält sich Hände vor Mund
Fear © Petro Feketa - www.fotolia.de

Sensible Menschen reagieren besonders stark auf Ablehnung ihrer Mitmenschen. Diese kann sich in Kritik oder abweisendem Verhalten äußern. Besonders im Berufsleben muss der Mensch kritikfähig sein und zu seinen Fehlern und Schwächen stehen können, damit er aus ihnen lernen kann.

Leider kommt es hin und wieder zu Situationen, in denen der Betroffene kein positives Feedback für seine Bemühungen erhält. Das veranlasst manche Menschen dazu, Kontakte einfach abzubrechen. Häufen sich Situationen, in denen die Betroffenen nicht die nötige Anerkennung und den Respekt ihrer Kollegen und Freunde erhalten, kann es zu einem sozialen Rückzug kommen.

Ist dann noch Arbeitslosigkeit und Krankheit mit im Spiel, führt diese Haltung, die kurzfristig gesehen normal ist, um sich neu zu ordnen, in einen krankhaften Zustand, der mit heftigen Ängsten einher gehen kann.

Diese Ängste treten immer dann auf, wenn die Betroffenen sich mit anderen Menschen auseinandersetzen müssen. Vielfach stecken ausgeprägte Versagensängste dahinter. Vor allem sozial schwache Personengruppen sind von dieser Krankheit, die gute Heilungschancen hat, betroffen, denn wo Armut herrscht, sind ausgeprägte zwischenmenschliche Konfliktsituationen alltäglich.

Symptome

Zu den unterschiedlichen Symptomen, durch welche sich eine Sozialphobie bemerkbar machen kann, zählen:

Behandlung

Die Folgen davon sind so schwerwiegend, dass eine stationäre Psychotherapie der ambulanten vorgezogen werden muss, denn die Betroffenen schaffen es meistens nicht aus eigenem Willen das Haus zu verlassen und einen Psychotherapeuten in ihrer Nähe aufzusuchen.

Wenn die stationäre Therapie beendet ist, wird zumeist eine Verhaltenstherapie im ambulanten Bereich daran angeschlossen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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