17. August 2007
Von Andreas Neubert
Vorsicht in der heißen Jahreszeit. Sonnenstich droht – besonders Kleinkindern, aber auch Erwachsenen ohne oder mit wenig Haarwuchs. Die hohe Dosis an Sonnenstrahlen reizt die Hirnhaut und führt zu Kopfschmerzen und anderen typischen Symptomen. Was müssen Sie beim akuten Fall tun und wie können Sie ihn vermeiden?
Besonders Kleinkinder mit dünner Kopfbehaarung sowie durch die dünne Schädeldecke und die offene Fontanelle (Knochenlücke) können sich im Sommer schnell einen Sonnenstich zuziehen. Aber auch Erwachsene mit Glatze oder dünnem Kopfhaar gehören zu den Risikogruppen. Die direkte Sonneneinstrahlung reizt die Hirnhaut und führt zum Sonnenstich, der ähnliche Anzeichen aufweist wie eine Hirnhautentzündung. Der Sonnenstich äußert sich durch einen heißen, hochroten Kopf, kühle Körperhaut, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, steifen Nacken oder Bewusstseinsschwund – bis zur Bewusstlosigkeit.
Hat sich jemand einen Sonnenstich eingefangen, sollte ein Arzt gerufen werden. Der Betroffene ist an einen kühlen Ort zu bringen. Dort mit erhöhtem Oberkörper hinlegen. Kopf mit nassen Tüchern kühlen.
Damit es erst gar nicht soweit kommt, sollte in der Sonne immer eine Kopfbedeckung getragen werden. Nicht zu lange in der direkten Sonneneinstrahlung verweilen.
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