10. Mai 2007
Fast jede zweite Schwangere leidet an Sodbrennen. Der Grund ist einfach: Je größer das Baby wird, um so stärker drückt es auf Mutters Magen. Dessen Eingang ist, wie andere Organe in der Schwangerschaft, besonders entspannt. Die Folge: Magensäure kann leicht in die Speiseröhre aufsteigen. Das Apothekenmagazin Baby und Familie gibt Tipps, wie werdende Mütter sich dagegen wappnen können:
Essen in kleinen, häufigeren Mahlzeiten, mit leichter Kost und unter Verzicht auf Fettes und Schweres. Kaffee, Bitteres und Scharfes meiden, denn sie regen die Säurebildung an. Beim Essen aufrecht sitzen und keine einengende Kleidung tragen. Nach dem Essen nicht hinlegen, sondern besser ein wenig spazieren gehen. Viel stilles Wasser trinken, aber auch magenfreundliche Tees (zum Beispiel Kamillentee) oder verdünnte Säfte. Vor dem Schlafengehen hilft ein Glas Milch oder etwas Naturjoghurt. Beides besitzt die Fähigkeit, Magensäure zu neutralisieren.
Hilft alles nicht, kann der Arzt mit der Verordnung eines säurebindenden Medikamentes helfen. Richtig dosiert und kurzfristig angewendet gelten die Präparate auch in der Schwangerschaft als unbedenklich.
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