Ärzte unterscheiden verschiedene Ursachen des schwarzen Hautkrebses. Wenn der schwarze Hautkrebs in einem frühen Stadium erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen.
Die Hauptursache des schwarzen Hautkrebses liegt in der Sonnenstrahlung. Betroffene, die als Kind und auch später häufig einen Sonnenbrand hatten, haben ein erhöhtes Risiko, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Auch die Bräunung in Solarien birgt ein hohes Risiko für den Hautkrebs. Dabei sind diejenigen Patienten besonders gefährdet, die sich nur hin und wieder in die Sonne begeben und sich in diesen Zeiten besonders intensiv oder ungeschützt den Sonnenstrahlen aussetzen. Menschen, die sich regelmäßig im Freien an der Sonne befinden, haben hingegen ein geringeres Risiko für diese Form des Hautkrebses.
Allgemein kann gesagt werden, dass besonders Menschen mit rötlichen Haaren und heller Haut an schwarzem Hautkrebs erkranken.
Personen mit vielen Muttermalen haben ebenfalls ein höheres Risiko, dass sich eines dieser Muttermale zu einem bösartigen Tumor entwickelt. Je mehr Muttermale ein Mensch dabei hat, desto höher ist sein Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Der Mediziner spricht ab einer Anzahl von fünfzig Muttermalen am ganzen Körper von einem erhöhten Risiko.
Zudem kann der schwarze Hautkrebs auch vererbt werden und kommt somit in einigen Familien häufiger vor als in anderen.
Muttermale, denen ein Haar entwächst, sollten jeweils besonders beobachtet werden, da auch diese die Vorstufe zum schwarzen Hautkrebs sein können.
Patienten mit einer schweren Grunderkrankung, wie zum Beispiel HIV, haben ebenfalls ein höheres Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.
Die Heilungschancen des schwarzen Hautkrebses richten sich danach, in welchem Stadium die Diagnose gestellt wird. Wenn sich der Patient frühzeitig in ärztliche Behandlung begeben hat und der bösartige Tumor noch keine Metastasen gebildet hat und nur minimal gewachsen ist, so bestehen sehr gute Chancen auf komplette Heilung. Je größer der Tumor jedoch bereits ist, desto schlechter stehen die Chancen.
Patienten, deren Hautkrebs im ersten Stadium diagnostiziert wurde, in dem der Tumor weder die Lymphknoten befallen noch Metastasen gebildet hat, können fast alle geheilt werden. Patienten im dritten und letzten Stadium, in dem bereits Metastasen vorhanden und die Lymphknoten befallen sind, können trotz Behandlung nicht mehr geheilt werden.
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13.09.10 | |
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Von Günther Sebastian und Annette Stein zum Schwarzer Hautkrebs das Fachbuch Das maligne Melanom der Haut.
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