21. Juli 2006
Die professionelle Versorgung von Schlaganfallpatienten hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht, aber Patienten und Angehörige wissen oft zu wenig über die Krankheit, die jährlich rund 160000 Menschen erstmals ereilt. Gut vierzig Prozent können später wieder ein unabhängiges Leben führen.
„In keinem anderen Land stehen so viele Betten für die Schlaganfall-Reha zur Verfügung wie in der Bundesrepublik“, bestätigt Privatdozent Dr. Thomas Platz von der Abteilung für neurologische Rehabilitation der Charité in Berlin in der Apotheken Umschau.
Hanni Rehrl erlitt als junge Frau selbst einen Schlaganfall, engagiert sich heute intensiv in der Selbsthilfe und kennt die andere Seite. Ihre Erfahrung: „Es ist erschreckend, wie wenig die Menschen über den Schlaganfall wissen.“ Entsprechend groß sei häufig die Hilflosigkeit betroffener Familien: „Kann jemand nicht mehr flüssig sprechen, glauben sie, er ist nicht mehr richtig im Kopf. Dabei hat er einen glasklaren Verstand.
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Aber man wacht ja zum Glück irgendwann auf, oder wird sogar von einem lieben Menschen geweckt. Aber was, wenn ma...