26. Januar 2005
Ältere Menschen, die sich regelmäßig gegen Grippe impfen lassen, haben ein deutlich geringeres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Das berichtet das Apothekenjournal Gesundheit.
Vor allem Senioren unter 75 Jahren profitieren offenbar von der Impfung. Im Vergleich zu nicht Geimpften war ihr Schlaganfall-Risiko um 40 Prozent geringer.
Schon länger erhärten sich Hinweise, dass akute und chronische Infektionen – wie Grippe oder Herpes – mit Schlaganfall und Herzinfarkt in Verbindung stehen. Deren Hauptrisikofaktor ist die Arteriosklerose (Arterienverkalkung), bei der auch entzündliche Vorgänge eine Rolle spielen. Die Grippe-Impfung stimuliert das Immunsystem und schützt so vor den fatalen Entzündungen, vermuten die Forscher um Pierre Amaranco von der Denis-Diderot-Universität in Paris, die diese Zusammenhänge untersucht haben.
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